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Meine Stadt Prügel, Pyro, Polizeieinsätze: HSV-Fans wüten vor und nach Hannover-Spiel
Hannover Meine Stadt Prügel, Pyro, Polizeieinsätze: HSV-Fans wüten vor und nach Hannover-Spiel
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17:28 16.02.2020
Spuren der Verwüstung: HSV-Fans übersäten einen Zug mit Schmierereien und Aufklebern. Quelle: Bundespolizei
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Hannover

Rund 2000 Fans des Hamburger Fußball-Zweitligisten hatten sich am Samstag mit dem Metronom auf den Weg von der Hansestadt nach Hannover gemacht, darunter 220 Risikofans. Am Hauptbahnhof kam der Zug schließlich völlig verdreckt und demoliert an. Zahlreiche Deckenverkleidungen waren eingetreten, die Waggons mit Farbschmierereien und Aufklebern übersät. In der Haupthalle des Bahnhofs gingen die Krawalle direkt weiter: Unbekannte zündeten Pyrotechnik.

Nach dem Spiel gipfelte die Randale schließlich in mehreren Körperverletzungen und Angriffe gegen Polizisten. Ein Metronom mit rund 1000 Hamburger Anhängern wurde in Langenhagen durch die Bundespolizei gestoppt, nach dem ein HSV-Fan (25) aus Neumünster aus den Reihen der Risikofans brutal attackiert worden war. Das Opfer verlor durch den Angriff kurzfristig das Bewusstsein und musste von Bundespolizisten erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein weiterer Reisender wurde von einem HSV-Fan mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

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Polizistin im Zug angegriffen

Bundespolizisten sperrten den Wagen mit den Risikofans ab und stellten von 97 Personen die Personalien fest. Während des Einsatzes wurde eine Polizistin angegriffen, es kam zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Randalierern und Beamten. Bei der Weiterfahrt gab es in Uelzen erneut Ärger, schließlich setzten die Polizei Pfefferspray ein. Bilanz der Krawall-Tour: mehrere Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, tätlichen Angriffs, Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Von api

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