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Meine Stadt Polizeiakademie – der Weg zum Freund und Helfer
Hannover Meine Stadt Polizeiakademie – der Weg zum Freund und Helfer
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18:00 09.04.2019
SPUREN SICHTBAR MACHEN: Mira Bolowski (links) und Milena Czichi haben Fingerabdrücke mit Hilfe eines Rußpinsels sichtbar gemacht, der Kollege hilft mit dem Streiflicht. Quelle: Michael Wallmüller
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Nienburg

„Haben Sie etwa den Fernseher eingerußt? Ich habe Ihnen doch gesagt, dass Rußpulver ein Teufelszeug ist.“ Kriminalkommissar Olaf Demmler kann sich das Grinsen nicht ganz verkneifen. Der 48-Jährige hat eben ziemlich eifrige Studierende vor sich. Wer Polizist werden will, muss auch mal Risiken eingehen – und sei es, Spuren an einem etwas empfindlicheren Gerät zu sichern.

Demmler hatte zuvor den jungen Leuten in Uniform die Aufgabe erteilt, nach einem (vermeintlichen) Einbruch hier in der Polizeiakademie Spuren wie Fingerabdrücke zu sichern. Und, für die meisten noch schwieriger: Die Tatortspurenkarte so auszufüllen, dass er auf dem ersten Blick erkennen kann, wo genau sich der Tatort befindet.

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Mundschutz für die Sicherheit

Mira Bolowski (19) und Milena Czichi (19) haben den Fernseher Fernseher sein lassen und sich mit ihren beiden Kommilitonen eine Glastür ausgesucht. Alle vier tragen Mundschutz. Nicht um einen Tatort möglicherweise zu verunreinigen – DNA-Sicherung kommt erst später dran – , sondern „weil im Rußpulver Feinstaub steckt“ und der Eigenschutz für künftige und amtierende Polizisten eben nun mal nicht zu unterschätzen ist.

Man achte auf das Streiflicht

Erst einmal stellt sich die Frage, wie viel Rußpulver man überhaupt für so eine Glastür benötigt. Nimmt man zu wenig, können womöglich die bisher nicht sichtbaren Fingerabdrücke auch nicht entdeckt werden. Nimmt man zu viel, kann es üble Flecken geben. „Klopfen Sie ruhig was von dem Rußpinsel ab“, rät Demmler. „Wenn Sie später am Tatort arbeiten und dann liegt da ein Perserteppich, dann haben Sie den versaut.“ Während ihre künftigen Kollegen mit dem Rußpinsel die Wedel- und auch die Wischtechnik ausprobieren und Fingerabdrücke mit Hilfe des Streiflichts (schräg gehaltene Taschenlampe) sichtbar machen, bemühen sich Mira Bolowski und Milena Czichi, die Tatortspurenkarte auszufüllen. „Geizen Sie nicht mit Infos, schreiben Sie genau, wo das passiert ist“, fordert Ausbilder Demmler auf und lässt die Studentinnen auch eine Zeichnung auf der Karte anfertigen. „Im Ernstfall kann Ungenauigkeit Probleme im Gerichtsprozess bringen“, sagt er.

Scharfe Kurven für Anfänger

Solche Feinheiten sind heute nichts für Larissa Fuhr (19), Maximilian Siebert (19) und Gawain Wiemann (21). Die drei haben Fahrsicherheitstraining und freuen sich schon darauf, die etwas schärferen Kurven zu fahren. Dort, wo normalerweise Kartwagen um die Wette kurven, dürfen heute angehende Polizisten Speed geben und bremsen lernen. Bei Jörg Wasmuth (51), Besitzer der Kartbahn Bassum, sind die Studierenden „immer wieder gern gesehen“.

Ausbilder Oberkommissar Sascha Wöbbeking (44) kennt die 900-Meter-Strecke wie seine Westentasche. Dort, wo die jungen Leute das richtige Bremsen auf unterschiedlichen Straßenbelägen lernen, ist die Regenanlage angestellt, Wöbbeking lässt jeden Einzelnen ans Steuer, bleibt mit einem Funkgerät mit ihnen in Verbindung und bewertet die Stopp-Kunst. Das Gleiche beim Kurven-Training. „Wenn ich ihnen erzähle, dass man langsamer ist, wenn die Reifen quietschen, dann kommen die schon ins Nachdenken“, sagt er.

Doch heute steht auch der Spaß im Vordergrund. „Mit einem Streifenwagen in die Kurven zu fahren, ist schon etwas besonderes“, befindet Maximilian Siebert. „Wie Achterbahnfahren, nur gefährlicher“, feixt Gawain Wiemann, während Larissa Fuhr sich darüber freut, „einen Eindruck bekommen zu haben, wie vertraut man später mit seinem Fahrzeug sein muss“. Den jungen Leuten den Streifenwagen „näher zu bringen“, so Wöbbeking, war bereits im ersten Teil des Fahrtrainings angesagt. Der Einsatz von Blaulicht, aber auch die Ausstattung wie Taschenlampe, Brecheisen, Spurensicherungskoffer im Fahrzeug sind ja im privaten Leben eher nicht üblich. Genauso wenig, dass andere Autofahrer sich schnell anschnallen, wenn man ihnen entgegenkommt oder „plötzlich Strich-50 fahren“, wie Wöbbeking erklärt. Die Studierenden in Uniform werden auch in Streifenfahrten gemeinsam mit ihren Ausbildern daran gewöhnt, „anders angeschaut oder gar beobachtet zu werden“.

Die Polizeiakademie Niedersachsen

Das Studium an der Polizeiakademie Niedersachsen an seinen Standorten Nienburg (Hauptsitz), Oldenburg und Hann. Münden dauert drei Jahre. Das erste Jahr ist stark von Theorie und Grundlagen geprägt. Unterrichtet werden zum Beispiel Kriminaltechnik, Spurensicherung, Verkehrsrecht und auch Psychologie. Gelehrt werden Eingriffsmöglichkeiten, Erste Hilfe und Kriminologie – und sportlich geht es zu beim Fahrsicherheits-, Schieß-, Abwehr- und Zugriffstraining. Das alles und noch viel mehr wird in den weiteren zwei Jahren vertieft.

Im zweiten Jahr geht es in die Praxis: Zunächst drei Monate absolvieren die Studierenden ihren ersten Einsatz- und Streifendienst – dies möglichst auch wohnortnah, wenn es gewünscht wird. Ein zweites Praktikum findet im ermittelnden Bereich statt – nun geht es um Strafdelikte wie Einbrüche, Körperverletzung, Drogenkriminalität. Die jungen Polizisten lernen mit Hilfe eines Anleiters Befragungen und Vernehmungen, Haftbefehle zu beantragen, den leidigen Papierkram zu erledigen.

Im dritten Jahr wird die Bachelor-Arbeit mit einem polizeilichen Bezugsthema geschrieben. Und es gibt die Möglichkeit, eine Woche in einer Polizeidienststelle im Ausland zu hospitieren. 15 bis 20 Prozent der Studierenden nehmen das wahr, wer nicht in die Schweiz, nach Holland, Schweden, Estland oder ein anderes Land geht, der muss daheim einen Fremdsprachenkurs absolvieren. Seit zwei Jahren wird übrigens auf Anfrage aus Oldenburg ein Plattdeutschkurs angeboten – kein Wunder, das Verbrechen macht ja auch vor Ostfriesland nicht halt. In diesem letzten Jahr vertiefen die Studierenden auch ihre Wunscheinsatzgebiete – die einen beim Schwerpunkt Ermittlungen, die anderen beim Schwerpunkt Einsatz und Verkehr.

Uniform nur auf dem Gelände

Denn während ihrer Ausbildung tragen die angehenden Polizisten zwar Uniform, aber in Uniform in die Stadt gehen, mit dem Auto zur Akademie oder mit der Bahn zu fahren, ist streng verboten. „Es könnte sein, dass wir nur deswegen angegriffen werden. Oder aufgefordert, uns in Lagen einzumischen“, erklärt Milena Czichi. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

NP-Interview: „Wer nicht für diesen Staat eintreten will, den nehmen wir nicht“

Aktuell verfügt die Polizeiakademie Niedersachsen mit seinem Hauptsitz Nienburg und seinen Dependancen Oldenburg und Hann. Münden über 3800 Studierende. Das ist laut Direktor Carsten Rose ein „Allzeithoch“. Dies seien so viele wie nie zuvor in den zwölf Jahren der Geschichte der Akademie und der Geschichte der Polizei des Landes Niedersachsen.

Warum werden plötzlich so viele Polizisten ausgebildet?

In den 1970 und 1980er Jahren wurden aufgrund der damaligen Sicherheitslage – RAF-Terrorismus – sehr viele Polizisten eingestellt. Diese Jahrgänge gehen bald in den Ruhestand. Dazu kommt, dass wir auch aktuell mit Blick auf die veränderte Sicherheitslage – Stichwort Extremismus – eine Personalverstärkung für die Polizei haben.

Die demografische Entwicklung steht eigentlich dagegen. Werden jetzt auch Studierende genommen, die man früher abgelehnt hätte?

Beim Thema Qualität machen wir keine Abstriche. Wir haben 5000 bis 6000 Bewerbungen pro Jahr. Das Testverfahren lassen wir wissenschaftlich evaluieren und begleiten. Das gibt uns die Gewähr, dass die, die den Test bestehen, auch erfolgreich durchs Studium kommen können.

Muss man einen deutschen Pass haben, um Polizist zu werden?

Nein, es reicht die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Landes oder eines Landes, das für uns in der Aufgabe prägend oder wichtig wäre – etwa aus Ost- oder Südosteuropa. Der Anteil der Studierenden mit Migrationshintergrund schwankt so zwischen zwölf bis 14 Prozent. Wenn man überlegt, dass der Bevölkerungsanteil bei 20 Prozent liegt, ist das ordentlich, aber noch ausbaufähig.

Wie hoch ist der Frauenanteil?

Der Bewerberinnenanteil liegt bei 30 bis 40 Prozent, 42 bis 43 Prozent davon stellen wir ein. Interessant wird es, wenn wir nach den drei Jahren die besten Absolventen ehren: In der Regel sind es mehr Frauen und manchmal auch nur Frauen.

Wie hoch ist die Durchfall- und Abbrecherquote aller Studierenden?

Im Laufe der drei Jahre sind das um die zehn Prozent. Knapp die Hälfte lassen sich aus eigener Motivation entlassen. Von einigen trennen wir uns, weil sie nicht passen. Wer stark alkoholisiert Auto fährt, einen Unfall baut, Fahrerflucht begeht und dann noch die Kollegen durchbeleidigt, der hat bei uns nichts zu suchen. Straftaten, erhebliche Fehlverhalten – das sind pro Jahrgang drei bis vier Leute. Dann kommen einige dazu, die körperlich nicht geeignet sind. Wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht verbeamtet werden kann, dann macht es keinen Sinn, ihn zum Polizisten auszubilden.

Welche Gründe hat man heutzutage, um den Polizeiberuf zu ergreifen?

Zunehmend gewinnt der Wunsch an Bedeutung, Sinn stiftende Arbeit zu leisten, eine Aufgabe zu haben, die gesellschaftlich akzeptiert ist. Dazu kommen Sicherheit und auch Abwechslungsreichtum – wenn die morgens um sieben Uhr anfangen, wissen sie nicht, was ihr Tag bringt. Freude macht vielen der Umgang mit Menschen, die Möglichkeit zur Kommunikation und die Teamarbeit. Bei uns ist auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet, an der Vereinbarkeit von Familie und Karriere müssen wir noch stärker arbeiten.

Wie muss ein junger Mensch ticken, um Polizist werden zu können?

Das Wichtigste ist, dass er oder sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht. Wer nicht für diesen Staat eintreten will, den nehmen wir nicht. Und hätten wir so jemanden, dann würden wir uns sehr schnell trennen.

Müssen künftige Polizisten Sportskanonen sein?

Ein Mindestmaß an körperlicher Trainiertheit, Kraft und Ausdauer sollte schon vorhanden sein. Es geht aber auch um intellektuelle Fähigkeiten – kognitives Verständnis, die Fähigkeit zur Wiedererkennung. Es ist ein schreibender Beruf, man sollte die wesentlichen Inhalte der Vorgänge fehlerfrei auf Papier bringen können. Es ist aber auch ein sprechender Beruf, unser bestes Einsatzmittel ist unsere Kommunikationsfähigkeit. Im Auswahlverfahren machen wir mit den Bewerbern Interviews, schauen, wie sie argumentieren, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen. Kommunikation ist dann im Studium eines der wesentlichen Bausteine.

Was geht gar nicht?

Wer Menschen nicht mag, braucht nicht bei der Polizei arbeiten. Denn wir haben es nicht nur mit Personen zu tun, die es gut mit uns meinen. Unsere Aufgabe ist es, aber auch jene an den Bruchkanten der Gesellschaft als Menschen wahrzunehmen und zu behandeln. Wir haben nicht mit dem Durchschnitt zu tun, sondern mit jenen, die Schwierigkeiten haben mit ihrem Leben. Die Kollegen müssen wissen, dass dies nicht die Gesellschaft, sondern nur ein Teil dessen ist.

Warum muss man studieren, um Polizist zu werden?

Als ich vor 35 Jahren angefangen habe, war das noch ein Lehrberuf. Aber in den Anforderungen gab es einen riesigen Wandel – wenn man allein überlegt, wie sich die rechtliche Entwicklung in den vergangenen Jahren ausdifferenziert hat. Beim Thema Gefahrenabwehrrecht reichten Mitte der 1980er Jahre eine Handvoll Spezialeingriffsermächtigungen und eine Generalermächtigung. Die Gesamtsituationen sind heute komplexer, dynamischer, internationaler – das können wir mit einer Ausbildung nicht mehr bewerkstelligen.

Was heißt, dass auch Fortbildungen der „alten Hasen“ nötig sind, oder?

Ja, das ist die zweite Säule unserer Arbeit. Wir sind für die gesamte Fortbildung der Polizei Niedersachsen zuständig. Jährlich bieten wir 40 000 Fortbildungstage an. Jeder zweite Polizeibeschäftigte kommt jedes Jahr in unsere 700 Fortbildungskurse – angefangen bei Konflikttraining bis hin zu Qualifizierung der Ermittler für Mordkommissionen, Brandermittlungen oder als Spezialisten für Cybercrime.

Wird schon in der Akademie der Korpsgeist geschult?

Ich glaube, das gibt es so nicht mehr. Die jungen Kollegen und Kolleginnen ticken heute anders. Die diskutieren auch schon mal, wenn sie Aufgaben bekommen. Und das ist auch gut so. Die machen nicht Dinge, weil man die schon immer gemacht hat, sondern hinterfragen. Man ist natürlich später im Beruf aufeinander angewiesen und die Gefahr, sich als Einheit zu schützen, ist durchaus vorhanden. Aber eben auch die Sensorik dafür bei den jungen Leuten. Und letztlich haben wir bei der Polizei viele Mechanismen, um Gefahren eines schädlichen Korpsgeistes früh erkennen zu können.

Der Wunsch kam schon mit 14 Jahren

Larissa Fuhr, 19 Jahre, aus Celle, ledig, Ex-Leistungsturnerin: „Nach dem Schülerpraktikum in der 8. Klasse habe ich mich mit meinem Realschulabschluss beworben, nach dem Auswahlverfahren bekam ich die Einstellungssicherung – und musste weitere Voraussetzungen erfüllen wie die zweijährige Fachhochschulreife. Die habe ich im Bereich Verwaltung und Rechtspflege in Lüneburg erlangt, das einjährige Pflichtpraktikum der Schule (drei Tage pro Woche) in einer Polizeidienststelle absolviert. So habe ich meine Leidenschaft für den vielseitigen Beruf entdeckt und konnte hilfreiche Erfahrungen sammeln. Ich mag Menschen, helfe gern. Und Kriminologie interessiert mich sehr, ich will wissen, was Straftäter umtreibt.“

Larissa Fuhr Quelle: Michael Wallmüller

„Keine Sekunde hier bereut“

Milena Czichi, 19, aus Hameln, Hobbys: Reiten, Gitarre spielen, Singen und Sport: „Ich hatte mein Fachabitur im Bereich Sozialpädagogik gemacht und wusste noch nicht so richtig, was ich wirklich machen wollte. Eine Freundin brachte mich dann auf Polizei. Seitdem ich hier bin, habe ich meinen Entschluss keine Sekunde bereut. Das Studium ist so vielseitig, sogar sehr viel Sport ist dabei – was mir sehr entgegen kommt. Denn ich hatte auch mal in einem Fitness-Studio gearbeitet, das macht richtig Spaß. Spannend finde ich auch die Grundrechts-Inhalte, die Dozenten bringen den Stoff richtig gut rüber.“

Milena Czichi Quelle: Michael Wallmüller

Kann die Welt auch besser machen

Mira Bolowski, 19, Walsrode: „Nach zwei Schulpraktika war für mich schon früh klar, dass ich zur Polizei wollte. Mich reizt diese Vielseitigkeit des Berufs, ich kann etwas bewegen, und ja, ich kann sogar die Welt ein Stück besser durch diese Arbeit machen. Es wird nie langweilig in diesem Beruf und ich kann später in verschiedenen Bereichen arbeiten. Die Hundestaffel könnte mich zum Beispiel reizen. Dass Überstunden anfallen werden, schreckt mich überhaupt nicht. Wenn man einen Job mit Leidenschaft macht, ist das auch vertretbar.“

Mira Bolowski Quelle: Michael Wallmüller

Er will einen sinnvollen Job machen

Gawain Wiemann, 21, aus Hannover: „Schon als Junge hatte ich die Idee, zur Polizei zu gehen. Doch nach dem Abitur habe ich erst einmal in der Gastronomie gearbeitet, ein Studium angefangen und abgebrochen. Alles gepasst hat dann bei der Polizei: Die Arbeit mit der Technik – ich schraube in meiner Freizeit ja auch gern an meinen Motorrädern. Mit den Menschen – es ist kein öder Bürojob, die Arbeit hat etwas Sinnvolles. Klar, ich hatte auch schon mal schlechte Erfahrung mit Polizisten. Und will es besser machen. Wenn sich später Leute freuen, eine gute Begegnung mit mir, dem Polizisten gemacht zu haben, dann habe ich etwas richtig gemacht.“

Gawain Tobias Wiemann Quelle: Michael Wallmüller

Immer nur das Gleiche ist langweilig

Maximilian Siebert, 19, aus Bad Nenndorf: „Ich habe in der neunten Klasse ein Praktikum bei der Polizei in Bad Nenndorf gemacht und hier ist die Idee gewachsen, diesen Beruf auszuüben. Ich mag das Abwechslungsreiche, etwas mit Menschen zu machen, aber auch Sport ist mir sehr wichtig. Ich könnte keinen Beruf ergreifen, in dem ich immer nur das Gleiche mache. Gereizt hatte mich auch Recht, aber Jura zu studieren, war mir dann doch zu theoretisch. Ich will das, was wir ja hier und jetzt lerne – Jura, Kriminalistik, Psychologie – später im Beruf auch umsetzen können.“

Maximilian Siebert Quelle: Michael Wallmüller

 

Von Petra Rückerl