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OB-Wahl 2019 OB-Wahl: Jetzt sind es zehn Kandidaten
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14:38 25.09.2019
HABEN ENTSCHIEDEN: Der Wahlausschuss mit Heiderose Kelich, Heiner Hoffmeister, Jens Allerheiligen, Joachim Werren, Heidrun Tannenberg, Thorsten Meyer Quelle: Rainer Dröse
Hannover

Jetzt sind es nur noch zehn OB-Kandidaten. Die Stimmzettel für die Wahl am Sonntag, 27. Oktober, können in Druck gehen. Der Wahlausschuss hat gerade über die Zulässigkeit der Vorschläge entschieden. 13 Bewerber hatten Unterlagen eingereicht.

Die unabhängigen Kandidaten mussten bis zum Montag Abend 320 Unterschriften von Unterstützern abgeben. Diese Regelung gilt nicht für die von Parteien nominierten Bewerber. Nicht eine einzige kam von Tobias Braune, früher AfD-Ratsherr, heute parteilos. Per Mail hatte er bereits erklärt, dass er verzichtet („zu viel Termine“). Die erforderliche Unterschrift fehlte. Abgelehnt also schon aus formalen Gründen.

Kulturmanagerin hatte als erste genug Unterstützer

Kulturmanagerin Iyabo Kaczmarek hatte als erste genug Unterstützer. Sie ist als Bewerberin zugelassen – ebenso wie die gebürtige Amerikanerin Ruth Gilmore, die es auf den letzten Drücker schaffte. Als Unabhängiger geht auch Julian Klippert von der „Partei“ ins Rennen.

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Kandidieren werden außer diesen dreien Ex-Stadtkämmerer (heute Enercity-Vorstand) Marc Hansmann (SPD), Ex-VW-Nutzfahrzeuge-ChefEckhard Scholz für die CDU, der Landtagsabgeordnete Belit Onay für die Grünen. Die Linken setzen auf die Regionsabgeordnete Jessica Kaußen, die Satiretruppe „Die Partei“ hat Catharina Gutwerk nominiert. Die Piraten setzen auf Ratsherrn Adam Wolf, die AfD auf den einstigen Drei-Sterne-General Joachim Wundrak. Als Bewerber wird er auch von den rechtspopulistischen Hannoveranerin unterstützt.

Freie Wähler verzichten

Für die Freien Wähler hatte Ronald Rüdiger antreten wollen. Er verzichtete „aus gesundheitlichen Gründen“. „Nicht ernsthaft betrieben“, so die Einschätzung aus dem Rathaus, war der Versuch von Georg Friedrichs. Die Bewerbung des in der Kommunalpolitik unbekannten Mannes („Ich will mir nicht nachsagen lassen, es nicht versucht zu haben“) fand nur zwei Unterstützer.

Gemeindewahlleiter Carsten Köller rechnet für die OB-Wahl mit Kosten von 450.000 Euro, plus 200.00 Euro für die Stichwahl am 10.November. Die Briefwahlunterlagen können ab sofort beantragt werden.

Von Vera König