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Meine Stadt Neues Zentrum für Enercity-Azubis
Hannover Meine Stadt Neues Zentrum für Enercity-Azubis
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13:01 27.09.2018
Stolz: Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz lässt sich von den Azubis Mahmoud Hoballah (links) und Ammar Shebli (rechts) das Arbeitsmaterial zeigen. Quelle: Petrow
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Hannover

Ausbildungsinhalte gleich mal praktisch anwenden – so lief es bei den Auszubildenden von Enercity in den vergangenen Monaten ab. Am Donnerstag wurde das neue Technische Ausbildungszentrum (TAZ) offiziell eröffnet, und das beste: Die Azubis haben ihre neuen Räumlichkeiten zum großen Teil selbst umgebaut und gestaltet.

Umbau zum großen Teil in Eigenregie

6277 Arbeitsstunden hat der Enercity-Nachwuchs in den Umbau investiert – etwa ein Fünftel der Gesamtkosten von rund 2,4 Millionen Euro. Heizungs- und Wasserinstallationen, Abwassertechnik, Fernmelde- oder Elektrotechnik – all diese Tätigkeiten haben die Azubis in Eigenregie übernommen. Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz ist stolz und glaubt nun an einen noch stärkeren Zusammenhalt unter seinen Auszubildenden: „Jetzt gibt es hier so eine Art Korpsgefühl“, sagt er und fügt an: „Sie haben mehr Selbstvertrauen und können wachsen. Das hilft den jungen Leuten.“

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Blick in die Zukunft

Mit dem neuen Ausbildungszentrum schaut man gerade auch in die Zukunft. Die neuen Räumlichkeiten sind auch eine Antwort auf die Digitalisierung der Industrie: „Wir haben viele neue Maschinen und neue Technik installiert“, berichtet Weitz. Die Azubis sollten schließlich auch auf die Arbeitswelt 4.0 vorbereitet werden.

Herrenhausen ist Innovationsstandort

Auch das Gebäude wurde nicht zufällig gewählt: Schon seit 1902 wird an dem Standort in Herrenhausen Strom für Hannover produziert. Mittlerweile ist der Komplex zum Innovationsstandort für Enercity geworden – passend, dass nun auch der Nachwuchs dort auf 2000 Quadratmetern untergebracht wird. Um 10 Uhr wurde dann am Donnerstag das rote Band durchtrennt – nun können sich neben den 90 „alten Hasen“ auch die 30 neuen Azubis auf eine Ausbildung auf hohem Niveau freuen.

Von Janik Marx