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NP-Rendezvous 2018 Wer wird die neue Miss NP?
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17:55 25.07.2018
Aufrecht: In der Tanzschule wurde das Catwalking geübt.
Aufrecht: In der Tanzschule wurde das Catwalking geübt. Quelle: Petrow
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Hannover

Endlich ist es so weit: Donnerstagabend steigt das große Finale der Miss NP-Wahl 2018. Für die zehn Kandidatinnen stand in den vergangenen Tagen noch einiges auf dem Programm: Catwalk-Training, eine Choreografie einstudieren, ein Fitnesstraining und schließlich die Auswahl des Kleides für den Finalabend.

Los ging es am Freitag in der Tanzschule Susanne Bothe. Hier sollten die Bewerberinnen erst einmal das Laufen auf dem Catwalk üben. Dabei wurden sie von Miss Niedersachsen Christina Grass gecoacht: „Knie durchstrecken, aufrechter Oberkörper!“, ruft die 29-Jährige, während die Mädels im Kreis gehen.

Etwas wackelig lief es noch bei Daniela Ladecke: Die 18-Jährige stürzte beim Laufen, verletze sich zum Glück aber nicht: „Ich habe mich gerade so konzentriert, dass ich einfach ausgerutscht bin.“ Für den Finalabend hat Christina dann auch noch einen Tipp: „Wenn ihr aufgeregt seid, lächelt einfach weiter.“

Nach dem Catwalk-Training ging es dann noch weiter: Mit Tanzlehrerin Anissa Bothe übten die Mädels die Choreografie, die sie am Donnerstag dem Publikum zur Begrüßung präsentieren sollen – das wollen die Zehn noch weiter trainieren, schließlich soll dabei nichts schiefgehen. Mit den Badeanzügen, die sie präsentieren sollen, waren auch noch nicht alle zufrieden: „Die sind ein wenig durchsichtig.“ Da sollte aber bis zum Finale noch nachgebessert werden.

Trainieren für den großen Auftritt

Wie heißt es noch? Wer schön sein will, muss leiden. Nun sind die Miss-NP-Kandidatinnen zwar schon alle schön – ein bisschen leiden mussten sie am Montag trotzdem. Im Fitnessstudio Elan an der Podbielskistraße stellten die Kandidatinnen ihre Kondition unter Beweis.

Vollgas: Die Mädels mussten im Elan alles geben – schlapp machen war keine Option, dafür sorgte der Coach. Quelle: Nancy Heusel

Coach Marcel Sünnemann (31) legte gleich ordentlich los: Zum Aufwärmen standen Hampelmänner, Kniebeugen, Unterarmstütz und Burpees auf dem Programm. Der Trainer schlug gleich mal einen harten Ton an: „Was ist das denn? Mit ein bisschen Bewegung bitte“, animierte er die Mädels in bester Lee Ermey-Manier. Danach hat sich Sünnemann ein straffes Zirkeltraining überlegt, nach fünf Minuten sind die Miss-Kandidatinnen schon ordentlich aus der Puste: „Es ist schwieriger, als es aussieht.

Mädels müssen Gas geben – oder still halten

Doch der Coach hat noch was auf Lager: In der zweiten Zirkelrunde rief er zwischendurch immer wieder: „Fire!“ - das bedeutete doppeltes Tempo. Oder: „Freeze!“ - dann mussten die Mädels in ihrer jetzigen Position für mehrere Sekunden verharren – blöd, wenn man gerade an der Klimmzugstange hing oder mit einem schweren Gymnastikball einen Sit-Up machte.

Durchhalten angesagt: Trainer Marcel Sünnemann machte die Übungen vor, die Mädels bewiesen ihre Sportlichkeit. Quelle: Nancy Heusel

Nach 45 Minuten hatte Sünnemann ein Einsehen: Zum Abschied ließ er die Mädels noch ein paar Sit-Ups machen, dann waren sie erlöst. „Die Ausfallschritte mit Stange auf den Schultern war am fiesesten“, sagt Hella Schwegler nach der Einheit. Ihre Mit-Bewerberinnen um die MIss-NP-Krone Jamie-Lee Klein und Daniela Ladecke sind froh, dass sie es hinter sich haben: „Im Nachhinein ging es eigentlich.“ Und auch der Trainer ist zufrieden mit seiner Truppe: „Sie haben sich echt Mühe gegeben und waren sehr gut!“

Welche Kandidatin findet das schönste Kleid?

Nach der Plackerei im Fitnessstudio am Vortag folgte am Dienstag der Teil der Vorbereitungen, auf den sich die Kandidatinnen wohl am meisten gefreut haben: Bei Viviry in der Altstadt durften sie sich für den großen Finalabend ein Kleid aussuchen. Und Auswahl gab es genug: aus roter, weißer, blauer, langer, kurzer, schlichter oder glitzernder Abendmode konnten die Mädels wählen.

„Das ist zu schwer zum Tanzen, glaube ich“, meint Jamie-Lee mit kritischem Blick auf ein langes weißes Kleid. Zum Glück steht Miss Norddeutschland Christina Grass (29) für Ratschläge bereit: „Bist du rausgekommen und dachtest: Das ist mein Kleid?“ „Nein“, gibt Janka Nebel offen zu, die ein langes weißes Kleid anprobiert hat.

Gut beraten: Verkäuferin Hannah Andresen zeigt den Kandidatinnen die schönsten Kleider. Quelle: Michael Wallmüller

Doch es gibt auch an anderer Stelle kleine Probleme: „Ich komm hier nicht mehr aus dem Kleid raus“, sagt Donya Barekati und lugt hilfesuchend aus ihrer Umkleidekabine heraus. Wenig später hat die erste Kandidatin ihr Kleid gefunden: „Das sitzt wirklich perfekt“, sagt Daniela Ladecke anerkennend. Sandra Leopold hat sich ein tailliertes rotes Kleid ausgesucht: Ich finde es sehr schön, aber habe Angst dass ich hinten auf die kleine Schleppe trete.“ Doch dann geht sie ein paar Meter, macht mit einer schwungvollen Drehung kehrt – und ist jetzt selbst begeistert: „Oh das sieht ja echt toll aus!“ Und am Ende sind alle Kandidatinnen zufrieden mit ihrem Kleid.

Von Janik Marx