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Meine Stadt Hannover: Mehr als 6000 wollen Namika sehen
Hannover Meine Stadt Hannover: Mehr als 6000 wollen Namika sehen
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12:59 04.08.2018
Heizte am Nordufer ein: Rapperin Namika begeisterte 6000 Besucher. Quelle: Foto: Franson
Hannover

Knallige Hip-Hop-Beats und elektronische Musik auf der einen Bühne, traditionelle Seemannslieder mit Ziehharmonika auf dem anderen Ufer: Die Musik beim Maschseefest ist so vielfältig wie die gesamte Seesause. Freitagabend lockte die aus Frankfurt stammende Rapperin Namika mehr als 6000 überwiegend junge Menschen zur großen Bühne am Nordufer – einige der Zugänge mussten wegen des Andrangs sogar gesperrt werden. Rund 1000 Zuschauer konnten nicht zur Bühne. Die 26-Jährige stimmte dabei auch ihren wohl bekanntesten Song „Lieblingsmensch“ an – und ihren ganz persönlichen hatten viele der Besucher gleich mitgebracht.

Für sie mussten sogar wegen des Zuschauerandrangs einige Zugänge am Nordufer gesperrt werden: Namika („Lieblingsmensch“) aus Frankfurt begeisterte das Partyvolk am Maschsee.

„Wir lagen vor Madagaskar“ sangen indes die Männer vom Shanty-Chor aus Isernhagen beim Hamborger Veermaster. Dort ging es etwas beschaulicher zu – die wackeren Matrosen konnten ihre Gäste zunächst noch per Handschlag begrüßen, später wurde es voller um die Bühne. „Für uns ist der Auftritt hier ein Highlight“, sagt Chorleiter Herbert Bode und fügt hinzu: „zu einem Seefest gehören Seemannslieder einfach dazu.“ Und noch einen gewaltigen Unterschied zu Namika gibt es: Für ihren Auftritt musste sich der Shanty-Chor bewerben. Aber das lohne sich, meint Chor-Sprecher Wolfgang Kloss: „So werden wir vielleicht ein wenig bekannter.“ Das ist Namika schon – nicht nur in Hannover.

Am Wochenende geht es musikalisch weiter. Höhepunkt am Sonnabend ist der Auftritt von Stefanie Heinzmann mit ihrer Band auf der großen Bühne am Nordufer (21.30 Uhr). Auf der Löwenbastion spielen ab 18 Uhr die Indie-rocker von Kensington Road und Mit 18 zelebriert ein Westernhagen-Cover. Pinkin-Park bringt ab 20 Uhr Musik von Linkin Park an die Maschseequelle. Dort covert am Sonntag um 19 Uhr Sex in Progress die Hard-Rocker von AC/DC. Eine Stunde später spielt „Help!“ Beatles-Songs auf der Löwenbastion. Am Nordufer sind Melodien aus Südamerika zu hören.

Von Sascha Priesemann