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Maschseefest 2019 Straßenkampf am Maschsee: Radweg wird wieder auf Fahrbahn verlegt
Hannover Meine Stadt Maschseefest 2019 Straßenkampf am Maschsee: Radweg wird wieder auf Fahrbahn verlegt
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07:00 17.07.2019
Am Maschsee hat bereits der Aufbau begonnen. Direkt am Ostufer ist Radfahren daher nicht mehr erlaubt. Quelle: Michael Wallmüller
Hannover

Es ist nicht mehr lange hin: Am 31. Juli beginnt wieder das Maschseefest. Rund 400 Arbeiter sind in den kommenden Tagen damit beschäftigt, die Hütten und Restaurants für Hannovers größte Seesause aufzubauen, zu der wieder zwei Millionen Besucher erwartet werden. Das bedeutet nicht nur einen Ausnahmezustand am Ufer, sondern auch auf den Straßen rund um den Maschsee.

Die Radfahrer sind schon jetzt betroffen: Die Piste am Ostufer ist wegen des Aufbaus für Zweiradfahrer zwischen dem Nordufer und dem Altenbekener Damm noch bis zum 28. August gesperrt.

Der Ersatz ist aber schon geschaffen: Zwischen dem Altenbekener-Damm und dem Kurt-Schwitters-Platz hat die Stadt auf der Ostseite des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers den stadteinwärts führenden Radweg auf die Fahrbahn verlegt. Wer stadtauswärts unterwegs ist, der fährt auf dem kombinierten Geh- und Radweg direkt daneben.

Wie im vergangenen Jahr führt während des Maschseefests ein Ersatzradweg auf der Fahrbahn am Ostufer entlang: Quelle: Michael Wallmüller

Die Stadt hält dies für eine „praktikable Alternative“. In der Vergangenheit sorgte die Regelung allerdings auch für Verwirrung unter den Radfahrern. Sie waren teilweise als „Geisterradler“ auf der verkehrten Seite unterwegs. Auf den Radwegen rund um den Maschsee werden während des diesjährigen Fests auch die E-Scooter unterwegs sein, die zur Seesause verliehen werden.

Üstra: Buslinie 267 fährt wieder

Autofahrer müssen vor allem während des Fests mit Behinderungen rechnen. Das Arthur-Menge-Ufer, das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer (bis Altenbekener Damm), die Culemannstraße und die Willy-Brandt-Allee werden zeitweise gesperrt. Wann genau steht noch nicht fest.

Lesen Sie hier: Schon jetzt werden die Plätze beim Maschseefest knapp

Doch es gibt eine motorisierte Alternative. Die Üstra wird extra für das Maschseefest wieder die Buslinie 267 einrichten, wie Sprecher Udo Iwannek bestätigt. Sie fuhr im vergangenen Jahr bis spät in die Nacht im 15-Minuten-Takt zwischen dem Kröpcke bis hin zum Strandbad und zurück. Der Bus hielt unter anderem am Sprengel-Museum, dem Landesfunkhaus, am Pier 51 und der Löwenbastion.

Schilder leiten Autofahrer am Hohen Ufer zum Parken für das Maschseefest in Richtung Schützenplatz. Quelle: Tim Schaarschmidt

Parkmöglichkeiten gibt es am Maschsee so gut wie keine. Denn die Parkplätze sind von Gastronomen und Standbetreibern belegt. Auch in den anliegenden Straßen in der Südstadt sind meist keine Stellflächen mehr frei. Sie sind in der Regel bereits durch die Anwohner belegt.

Keine Sperrung der Südstadt für Parker

Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne (SPD) hatte gehofft, dass die westliche Südstadt während des Fests an den Spitzentagen mittwochs, freitags und sonnabends für den Parksuchverkehr gesperrt wird. Doch das wird nach Angaben der Stadt in diesem Jahr aber noch nicht gelingen. „Bei erfolgreicher und rechtzeitiger Klärung aller offenen Fragen, inklusive dem Umfang und der Genauigkeit solcher Maßnahmen, wäre eine Umsetzung frühestens in 2020 möglich“, sagt Stadtsprecherin Konstanze Kalmus. So müssten etwa noch die notwendigen finanziellen wie auch personellen Bedarfe für eine solche Sperrung geklärt werden.

Mittwochs, freitags und sonnabends ist auf dem Maschseefest am meisten los. Quelle: Dröse

Generell empfiehlt die Stadt, nicht mit dem Auto anzureisen. Und wenn sollten Besucher dieses auf dem Schützenplatz abstellen. Dort kostet das Parken allerdings vier Euro, bis zum Nordufer muss man zudem einige Schritte gehen. „Selbst das dürfte für einige zu weit sein. Sie wollen teilweise mit ihrem Auto in die Bar fahren“, meint Pollähne. Er habe beobachtet, dass viele Besucher selbst aus Hannover kommend, mit dem Auto zum Fest führen. „Das ist nicht nötig. Es gibt genug Alternativen“, meint Pollähne.

Von Sascha Priesemann

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