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Maschseefest 2019 Hannover: Neuanstrich für „Hellebardier“ verzögert sich
Hannover Meine Stadt Maschseefest 2019 Hannover: Neuanstrich für „Hellebardier“ verzögert sich
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17:16 05.07.2019
Wird wieder entfernt: Die Schutzhülle und das Gerüst um den Hellebardier gegenüber vom Sprengel Museum. Quelle: Franson
Hannover

Zuletzt war er ein wenig verblasst, der rote Hellebardier des US-amerikanischen Bildhauer Alexander Calder (1898-1976), der seit 1978 der Blickfang am Maschsee gegenüber dem Sprengel Museum ist. Deswegen wollte die Stadt zum Maschseefest und zu den Jubiläumsfeierlichkeiten des Sprengel Museums im August die Farbe auffrischen, deswegen wurde der Hellebardier Mitte März, am Winterende, eingerüstet und mit einer Schutzumhüllung versehen. Geschehen ist bisher, also bis zum Frühsommer: nichts. Am Montag werden Schutzzaun und Gerüst wieder abgebaut, schließlich stehen die Aufbauarbeiten zum Maschseefest an. Kosten für die Auf- und Abbauarbeiten sowie Gerüstmiete belaufen sich nach Auskunft von Stadtsprecherin Christina Merzbach auf 14 000 Euro.

Kosten bisher: 14 000 Euro

Der Grund für die Verzögerung: Die Stadt konnte sich bislang nicht einigen mit der in New York ansässigen Calder Foundation, die jedem Neuanstrich und jeder anderen Änderung an Calders Kunstwerken zustimmen muss. Klar ist immerhin, dass wieder der typische Calder-Rot-Ton aufgetragen werden soll. Uneinigkeit besteht aber offenbar in der Frage, ob die Stadt als zusätzlichen Schutz eine Klarlackversiegelung – und wenn ja, welche – auftragen darf. An einer Einigung, so die Stadt, „wird gerade mit Hochdruck gearbeitet“.

Ob eine Einigung nach dem Maschseefest zügig erzielt werden kann, ist weiterhin offen. Fest steht aber, dass diesmal erst nach einem irgendwann dann womöglich erfolgreichen Abstimmungsprozess zwischen Hannover und New York der Hellerbardier erneut eingerüstet und dann angestrichen wird.

Von Michael Lange

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