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Meine Stadt Super-Sommer bringt Besucherrekord
Hannover Meine Stadt Super-Sommer bringt Besucherrekord
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00:18 22.08.2018
BILANZ ZUM MASCHSEEFEST: Ralf Sonnenberg (Stadt, links), Nurhan Brune (Leitung Polizeiarbeit) und Hans Christian Nolte (Geschäftsführer Hannover Veranstaltungs GmbH)während der Abschlusspressekonferenz am Nordufer. Quelle: Foto: Katrin Kutter
HANNOVER

Nach fast drei Wochen endete gestern Abend das Maschseefest – mit einem Besucherrekord: Laut Hans Nolte von der Veranstaltergesellschaft waren bis Sonntagmittag mehr als 2,4 Millionen Besucher auf das Fest an Hannovers großen Stadtsee gekommen. Im „verregneten Vorjahr“ seien es 650000 weniger gewesen. Den bisherigen Rekord gab’s mit 2,3 Millionen Besuchern im Jahr 2012.

Das dürfte zum großen Teil dem Sommerwetter zu verdanken sein: Immerhin habe es in den vergangenen 19 Tagen 166 Sonnenscheinstunden gegeben, sagte Nolte anlässlich einer Abschlusspressekonferenz. Im Jahr 2016 seien es nur 78 Sonnenstunden gewesen und das habe zum Besucher-Negativrekord von damals 1,7 Millionen Maschseefestgästen geführt. Nolte, im Hauptberuf Chef der Hannover Marketing- und Tourismusgesellschaft (HMTG) sagt über das Fest daher, das sei „ein Glücksspiel unter freiem Himmel, was wir da betreiben“. Neben dem Wetter ist es aus Noltes Sicht vor allem das veränderte Konzept, dass seine Wirkung zeigt und von immer mehr Besuchern und Firmen geschätzt werde. So gebe es inzwischen "fast nur noch Restaurants - von Hütten rede ich gar nicht mehr. Hütten bauen hier nur noch ganz wenige auf." Das sei attraktiver, erhöhe die Verweildauer. Doch habe das Maschseefest noch mehr Potenzial: Die „Verlagerung" in die Woche funktioniere, doch könnte da noch mehr passieren. „Vor allem für Unternehmen ist das Maschseefest ein willkommenes Nebenprogramm für Firmenevents“ - und da sieht der Veranstalter-Chef auch noch Wachstumspotenzial. Dass angesichts vieler Besucher das Fest auch mal in bestimmten Bereichen gesperrt werde (zu viele Besucher bei Konzerten am Nordufer), habe „manchen überrascht – aber auf solch großen Veranstaltungen ist das normal“, erklärte Nolte und verwies etwa auf die Oktoberfestzelte in München, die irgendwann ja voll sind und dann gesperrt werden. „Das ist etwas, was die Gäste lernen müssen“, sagt Nolte.

Bewährt habe sich auch die Sperrstunde zwischen 2 und 6 Uhr, ist sich Nolte mit der Polizei einig. Die hat die Polizei verzeichnete zwar mehr Straftaten als im Vorjahr, etwa 60 Fälle von Körperverletzung gegenüber 42 und 36 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz im Vergleich zu 21. Doch nahezu ein Drittel der Fälle habe sich in der Sperrzeit ereignet: „Nach zwei Uhr fängt hier unsere Arbeit an“, sagte Polizeisprecherin Nurhan Brune.

Die Stadtverwaltung hat laut Ralf Sonnenberg vom städtischen Veranstaltungsmanagement „ein paar mehr Beschwerden als im Vorjahr“ wegen Lärmüberschreitungen erhalten. Es seien „nicht einmal 20“ gewesen; denen sei man nachgegangen und zu dem Fazit gelangt: „Das Maschseefest hat die gesetzlichen Vorschriften in diesem Jahr eingehalten.“

Von Ralph Hübner

Nach zweieinhalb Wochen endet Sonntagabend das Maschseefest – mit einem Besucherrekord: Laut Hans Nolte von der Veranstaltergesellschaft sind bis zum Mittag mehr als 2,4 Millionen Besucher auf das Fest an Hannovers großen Stadtsee gekommen.

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