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Meine Stadt Loverboy, Corona, Hanebuth: Das waren die meistgelesenen NP-Plus-Artikel des Jahres
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Loverboy, Corona, Hanebuth: Die meistgelesenen Artikel aus NP+ 2020

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12:00 31.12.2020
Welche NP-Plus-Artikel wurden von den Abonnenten häufig gelesen?
Welche NP-Plus-Artikel wurden von den Abonnenten häufig gelesen? Quelle: Archiv
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Hannover

Corona, Corona, Corona – die Pandemie bestimmte nicht nur die Welt im Jahr 2020, sondern auch die Nachrichtenlage. Doch auch abseits des Virus gab es einige Geschichten auf der Homepage der Neuen Presse, die besonders oft gelesen wurden und Abos auf sich vereinen konnten. Die Auswahl reicht dabei vom Loverboy-Prozess über den Tod von „Stadtmauer“-Chef Bedran Özgör bis zu unserer Lost-Places-Serie.

10. Albanische Koks-Dealer in Hannover

Hannover hat ein Kokain-Problem. 24 Stunden am Tag versorgen albanische Straßenhändler Konsumenten mit Drogen. Die Polizei hat den Kriminellen den Kampf angesagt: Das „Analysenetzwerk Balkan“ ist den Tätern immer dichter auf den Fersen – und sorgt inzwischen auch bei den Drahtziehern im Ausland für Unruhe. Kriminaldirektor Ralf-Günter Goßmann (57) und sein Projektteam deckten die Arbeitsweise, Verkaufsreviere und Gewohnheiten der albanischen Kokain-Händler sowie die kriminellen Strukturen dahinter auf.

Koks ist in Hannover ein Problem Quelle: Symbolbild

Lesen Sie mehr: Das sind die Verkaufsreviere der albanischen Koks-Dealer

9. Schule in Zeiten von Corona

Im März, zu Beginn der Pandemie, stellte sich das Land Niedersachsen zunächst darauf ein, dass die Schulen im Notfall sogar bis zum Sommer geschlossen werden müssten – sogar vorläufige Zeugnisnoten mussten die Lehrer bereits vorab verteilen. Am 20. April sollten die Schüler wieder mit dem Unterricht beginnen, doch da im Frühjahr die Pandemie noch nicht eingedämmt war, wurde vom niedersächsischen Kultusministerium der schrittweise Rückgang in die Schule beschlossen. Es folgten anstregende Monate im Wechsel zwischen Szenario A, B und C. Der Stand zum Ende des Jahres? Nach den Weihnachtsferien wird flächendeckend in Szenario B gewechselt.

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8. Ein „Times Square“ für die Stadt

Für 100 Millionen Euro hat Yazid Shammout die Dana-Sarec-Gruppe übernommen. Für weitere 35 Millionen Euro plant der 59-Jährige ein neues Wahrzeichen für seine Wahl-Heimat: den Dana-Tower, ein Hotel-Gesundheitskomplex mit Galerie für Lesungen sowie Kunstausstellungen und Skybar mit Blick über die Stadt. Baubeginn soll im Sommer 2021 sein, die Bauzeit etwa anderthalb Jahre betragen. Die Außenwand des Gebäudes am Weidendamm soll mit digitalen Bannern überzogen werden, „wie ein kleiner Times Square“.

Lesen Sie hier mehr: Ein „Times Square“ für Weltstadtflair in Hannover

7. „Lost Places“ in Hannover

Ungenutzte Bunker, verfallene Ruinen, ein verlassener Freizeitpark – in der Region Hannover gibt es zahlreiche geheimnisvolle Orte, die an die Vergangenheit erinnern. In unserer Lost-Places-Serie haben unsere Reporter Josina Kelz und Sascha Priesemann einige davon besucht und mit Menschen gesprochen, die sich noch an die lebhaften Zeiten erinnern können.

Die Freiherr-von-Fritsch-Kaserne Quelle: Archiv

Lesen Sie hier die beliebteste Folge: Freiherr-von-Fritsch-Kaserne 

6. Hinnerk Baumgarten hört bei NDR 2 auf

Nach zwölf Jahren am Mikro in Hamburg verlässt Hinnerk Baumgarten den Radiosender, der personell umstrukturiert. Die NP hat bei dem 52-Jährigen nachgefragt, wie es ihm damit geht und wie es weitergeht in der Zukunft. „Jetzt habe ich etwas mehr Zeit und kann in Ruhe abwarten, welche anderen Projekte sich ergeben werden“, sagte er im Interview.

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Hinnerk Baumgarten

5. Frank Hanebuth in Gewahrsam

In der Nacht zum 18. Oktober wurde Hannovers Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth von der Polizei in Gewahrsam genommen – mehrere Stunden saß der 56-Jährige in einer Zelle an der Waterloostraße. Wie war es dazu gekommen? Nach einer Schlägerei im Steintor-Viertel hatte sich Hanebuth zunächst geweigert den Tatort zu verlassen und akzeptierte auch den von der Polizei erteilten Platzverweis nicht. Die Folgen: Polizeigewahrsam und eine Rechnung.

Lesen Sie hier die Geschichte.

4. Hausärztin: „Unfassbar, wie egoman die Leute sind“

Gefälligkeitsatteste, der Druck, Corona-Tests zu machen, obwohl nur harmlose Erkältungen vorliegen, dreiste Anfragen, um beim Sozialbetrug zu helfen: Hausärztin Katharina Kornacker aus Linden hat am Anfang der Corona-Pandemie viel Egoismus bei den Patienten festgestellt. 300 bis 350 Mails gingen täglich in ihrer Praxis ein. „Die googlen dann nach den Symptomen, die einen Test möglich machen und erzählen das einfach, um einen Termin zur Testung zu bekommen“, sagte Kornacker im März.

Außergewöhnliche Maßnahmen im Covid-19 Praxisalltag bei Dr. Katharina Kornacker Quelle: Heusel

3. Region reißt kritische 100er Marke

Im Oktober war es soweit: Die Region Hannover hatte im Laufe der Pandemie erstmals den kritischen Wert von 100 bei der Inzidenz überschritten. Damit drohten unter anderem für Schulen und Kitas neue Einschränkungen.

2. „Loverboy“-Prozess

Der Angeklagte Hassan A. sollte eine 17-Jährige zur Prostitution gezwungen und ihr Drogen verabreicht haben. Zu Prozessbeginn im Mai im Landgericht Hannover warf ihm der Staatsanwalt vor, wie ein „Loverboy“ agiert zu haben. Über mehrere Wochen musste sich der 33-Jährige unter anderem wegen schwerer Zwangsprostitution vor der 19. Großen Strafkammer verantworten. Am Ende? Eine Hochzeit nach dem islamischen Recht mit dem eigentlichen Oper und vier Jahre Haft für den Angeklagten.

1. „Stadtmauer“-Chef Bedran Özgör gestorben

Diese Nachricht schockierte im August die Gastro-Szene in Hannover: Bedran Özgör, Inhaber der „Stadtmauer“-Restaurants in Hannover, war mit nur 40 Jahren plötzlich verstorben. Erst im Mai hatte Özgör gemeinsam mit seinen Brüdern ein weiteres Restaurant am Lister Platz eröffnet – beim damaligen Besuch der NP wirkte er voller Energie und kerngesund. Der 40-Jährige litt allerdings an einem Herzfehler, trotzdem kam sein Tod für Freunde und Familie zu plötzlich.

Bedran Özgör bei der Eröffnung am Lister Platz. Quelle: Archiv

Von NP