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Meine Stadt Leinewelle: Suche nach Sponsoren geht voran
Hannover Meine Stadt Leinewelle: Suche nach Sponsoren geht voran
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16:25 22.03.2019
Viele Unterstützer: Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft kamen zum Sponsorenabend des Vereins Leinewelle (links). Der will schon 2020 mit dem Bau der Surfwelle beginnen.
Viele Unterstützer: Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft kamen zum Sponsorenabend des Vereins Leinewelle (links). Der will schon 2020 mit dem Bau der Surfwelle beginnen. Quelle: Foto: Niebuhr, Grafik: Leinewelle e.V.
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Die Genehmigung der Region liegt vor. Seitdem werben die Macher der Leinewelle intensiv um Sponsoren für ihr Surfprojekt. Offenbar mit Erfolg. Wie der Verein am Freitag mitteilte, hat er bereits mehr als 300.000 Euro zusammen. Das entspricht etwa einem Viertel der Bausumme von 1,2 Millionen Euro.

Bei einem Sponsorenabend am Donnerstag im Möbelhaus Steinhoff waren neue Unterstützer präsentiert worden. Direkt als Partner mit einer erheblichen Summe steigt der Universitätssportclub ein. Im Gegenzug bekommt der Verein Surfzeiten auf der Leinewelle eingeräumt, die Studenten nutzen können.

Durch Kurse und vergünstigte Tarife würden diese „direkt profitieren“, erklärt Ralf Mahler, der Vorsitzende des Universitätssportclubs. Er ist außerdem davon überzeugt, dass Hannover „durch die Atmosphäre und die Ausstrahlung der Leinewelle“ als Studienstandort noch attraktiver werde.

Viele Unterstützer: Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft kamen zum Sponsorenabend des Vereins Leinewelle. Der will schon 2020 mit dem Bau der Surfwelle beginnen. Quelle: jens Niebuhr

Bis zum Jahresende will der Verein Leinewelle die komplette Summe zusammen haben, möglichst schon 2020 mit dem Bau beginnen – und damit pünktlich zum erstmaligen Auftritt des Surfsportes bei den Olympischen Spielen in Tokyo. „Vielleicht kommt ja schon 2028 ein Medaillengewinner aus Hannover“, sagt Sebastian Stern, der stellvertretende Vorsitzende des Leinewellen-Vereins.

Der sucht vor allem noch nach einem Hauptsponsor. Rund 600.000 Euro Einnahmen für eine zehnjährige Partnerschaft erhofft sich der Verein dadurch. „Wir sind schon in guten Gesprächen“, versichert der Vorsitzende Heiko Heybey.

Darüber hinaus wolle man Sponsorenpakete für jeweils rund 200.000 Euro abschließen. Unterstützer auf einer geplanten Sponsorenwand sollen 10.000 bis 50.000 Euro zahlen. Einfache Botschafter sind ab 1000 Euro dabei.

Im Januar hatte die Region die wasserrechtliche Genehmigung für das Projekt erteilt. Allerdings läuft noch der Widerspruch des Fischereivereins dagegen.

Von C. Bohnenkamp