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Meine Stadt Leinewelle: Bauarbeiten sollen im Mai 2020 beginnen
Hannover Meine Stadt Leinewelle: Bauarbeiten sollen im Mai 2020 beginnen
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13:33 13.09.2019
Surfen mitten in Hannover: So soll die Leinewelle einmal aussehen. Der Start der Bauarbeiten ist für Mai 2020 vorgesehen. Quelle: Leinewelle e.V.
Hannover

Voraussichtlich im Mai 2020 sollen die Bauarbeiten für Hannovers Leinewelle beginnen. „Wir sind stolz auf die vielen positiven Rückmeldungen und treiben die Ausführungsplanungen mit allen Mitteln, die zur Verfügung stehen voran“, kündigte Heiko Heybey an, einer der Initiatoren des Surferprojektes.

Die Gespräche mit potentiellen Sponsoren seien „weiter fortgeschritten. Wir rechnen damit, bis Ende des Jahres die Finanzierung sichergestellt zu haben“, sagt Heybey. Als neue Unterstützer präsentierte der Verein „Leinewelle e.V.“ am Freitag die städtische Wohnungsgesellschaft Hanova sowie als Privatperson Volker Müller, den Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen. Mit deren Geld sollen Bodenuntersuchungen für das Setzen von Spundwänden sowie die Finanzierung einer Bauleitung in Angriff genommen werden.

Die Sondierungen sind notwendig, weil Hannover im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert wurde. Vor allem im Innenstadtbereich könnten noch Blindgänger liegen. Erst im Herbst 2018 war nur wenige Meter entfernt bei Arbeiten am Hohen Ufer eine Bombe gefunden worden. Allerdings ohne Zünder. Gefährlicher war der Blindgänger, der 2013 wenige Meter entfernt entdeckt worden war. Um ihn zu entschärfen, mussten große Teile der Altstadt gesperrt werden.

Verein braucht 1,2 Millionen Euro

Insgesamt werden nach Einschätzung des Vereins für das Projekt rund 1,2 Millionen Euro benötigt. Sie müssen bei Privaten eingeworben werden. Die Stadt überlässt dem Verein zwar Flächen für das Vorhaben. Sie hat aber auch deutlich gemacht, dass sie sich finanziell nicht daran beteiligen wird.

Die Genehmigung für die Surferwelle auf der Leine durch die Region liegt seit Januar vor. Mit der Stadt hat der Verein „Leinewelle e.V.“ auch schon die notwendigen Verträge geschlossen. Die Politik hat grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Unterdessen laufen laut Heybey im Wellenkanal der Universität Innsbruck die finalen Versuche, um die Wellenanlage für die Bedingungen in Hannover zu optimieren.

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Von Christian Bohnenkamp

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