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Meine Stadt LPKF: Laserspezialist schreibt schwarze Zahlen
Hannover Meine Stadt LPKF: Laserspezialist schreibt schwarze Zahlen
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00:21 29.03.2018
LICHT MIT KRAFT: Laser-Maschine von LPKF beim Schneiden einer Schablone zur Leiterplattenfertigung.
LICHT MIT KRAFT: Laser-Maschine von LPKF beim Schneiden einer Schablone zur Leiterplattenfertigung. Quelle: Foto: LPKF
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GARBSEN

Der Spezialmaschinenbauer LPKF Laser & Electronics hat am Montag seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2017 vorgelegt – und darin die im Januar angedeutete positiven Entwicklung untermauert:

Der Konzernumsatz betrug 102,1 Millionen Euro, das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von vier Millionen Euro weist das börsennotierte Unternehmen nach einigen Verlustjahren – zuletzt 6,8 Millionen Euro – wieder Gewinn aus. Damit sei der Vorstand „noch nicht zufrieden“, sieht sich aber „auf dem Weg zu einem profitablen Wachstumskurs“.

Alle vier Geschäftsbereiche hätten zum Umsatzwachstum beigetragen, wobei das Geschäft mit Systemen für die Sollarzellenproduktion besonders stark zugelegt habe – um 48 Prozent. Gut gelaufen sei auch die Sparte Rapid Prototyping, die etwa für Unis und Forschungsabteilungen von Firmen Spezial-Laser-Maschinen für die schnelle Prototypenfertigung anbietet. Mittelfristig erklärtes Ziel ist, die Ebit-Marge auf zehn Prozent zu bringen. Nach nun 3,9 Prozent wird fürs laufende Jahr eine Rendite von sechs Prozent angepeilt, bei einem leichten Umsatzplus auf bis zu 108 Millionen Euro.

LPKF-Aufsichtsrat Heino Büsching hat zur Hauptversammlung im Mai seinen Rücktritt angekündigt – sein Posten soll nicht wieder besetzt, das Gremium daher auf drei Köpfe verkleinert werden.

Der Lasermaschinenbauer befindet sich seit etwa zwei Jahren auf Sanierungskurs, hat dabei die Zahl der Beschäftigten stark verringert, allein 2017 von 700 auf aktuell etwa 676; in der Zentrale in Garbsen sank ihre Zahl von 257 auf 249.

Von Ralph Hübner