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Meine Stadt Kostenlos mit Bus und Bahn: Üstra bereitet sich darauf vor
Hannover Meine Stadt Kostenlos mit Bus und Bahn: Üstra bereitet sich darauf vor
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17:24 23.10.2019
Bitte umsteigen: Am ersten Adventssonnabend kostet der öffentliche Nahverkehr in Hannover nichts – ein Beitrag der Region Hannover zur Verkehrswende. Quelle: dpa
Hannover

Kostenloser Nahverkehr am Sonnabend, 30. November als Zeichen bei der Diskussion um die Verkehrswende: Die Region hat ihre Ende September bekannt gewordenen Pläne am Mittwoch im Verkehrsausschuss nun präzisiert und etwa zusätzliche Wagen und mehr Fahrten angekündigt, um den zu erwartenden Ansturm auf Busse und Bahnen schaffen zu können. Denn an diesem Tag soll Hannovers City in Teilen für den Autoverkehr gesperrt werden: Goethestraße, Goseriede, Lister Meile /Posttunnel und Georgstraße.

Linien 10 und 17 fahren oberirdisch – auf jeden Fall

Diese Sperrung als „Stresstest für den Nahverkehr“ macht durchaus Sinn, denn an den Adventssonnabenden war es in den Vorjahren regelmäßig zu langen Staus in der City gekommen. Teilweise war die Situation so verfahren, dass die Üstra die Züge der D-Linie durch den Tunnel schicken musste, weil oberirdisch für die Bahnen kein Durchkommen mehr war. Nun soll am 30. November, ausschließlich Platz für Busse und Bahnen sein – auch oberirdisch für die Linien 10 und 17.

Straßenbahn-Linien werden aufgestockt und fahren öfter

Um den Ansturm zu bewältigen, plant die Üstra unter anderem den Straßenbahn-Einsatz von Drei-Wagen-Zügen auf den Linien 1, 4, 6 und 7. Auf der Linie 17 sind dann Zwei-Wagen-Züge unterwegs, zudem verkehren diese Linien von 10 bis 20 Uhr alle zehn Minuten. Darüber hinaus gibt es Verstärkungslinien (ebenfalls alle zehn Minuten) zwischen der Dragonerstraße und Peiner Straße, sowie zwischen Empelde und Buchholz. Die Linien 17 und 10 fahren ebenfalls häufiger.

Zentrale Buslinien fahren wie an den Werktagen

Bei den Bussen plant die Üstra, die Linien 100/200, 120 uns 121 zwischen 10 Uhr und 19 Uhr zu den werktäglichen Uhrzeiten fahren zu lassen, die Linie 121 zwischen Altenbekener Damm und Hauptbahnhof verkehrt alle fünf Minuten, ebenso die Linien 100/200 zwischen August-Holweg-Platz und Kröpcke. Die Linie 120 zwischen Ahlem und Schwarzer Bär fährt außerdem alle zehn Minuten statt wie üblich alle 20 Minuten.

Sprinterlinien fahren häufiger, auch die Linie 650

Für Besucher aus dem Umland gibt es auf den RegioBus-Linien ebenfalls eine Serviceverbesserung. Die sprintH-Linien 300, 500 und 700 fahren zwischen 10 Uhr und 20 Uhr alle zehn Minuten, zudem kommen auf diesen Linien die größeren Gelenkbusse zum Einsatz. Zudem gibt es auf der Linie 650 (BurgwedelLangenhagen) eine Angebotsverdichtung von 60 auf 30 Minuten zwischen 10 Uhr und 20 Uhr. Auf den Linien der S-Bahn Hannover werden zunächst überwiegend Vollzüge (zwei Einheiten) eingesetzt, sie können auf den ohnehin stark frequentierten Linien S1, S2 und S5 auf Langzüge mit drei Einheiten erweitert werden.

Auf die P&R-Parkplätze postiert die Üstra zudem Mitarbeiter, die die jeweiligen Auslastung einer Anlage der Verkehrsmanagementzentrale melden.

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Von Andreas Voigt

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