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Meine Stadt Land hat wesentliche Punkte vergessen
Hannover Meine Stadt Land hat wesentliche Punkte vergessen
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19:47 31.07.2019
Schnell umgesetzt: Die Beitragsfreiheit für Kitas in Niedersachsen. Die Landesregierung hat jedoch wichtige Punkte vergessen. Quelle: dpa
Hannover

Es war das ganz große Wahlversprechen von SPD und CDU: Die Einführung der Kita-Beitragsfreiheit. Kein Wunder also, dass sich die Landesregierung schnell daran machte, diese auch umzusetzen. Seit dem 1. August 2018 zahlen Eltern nun kein Geld mehr für den Kita-Platz. Doch nach einem Jahr steht fest: Bei der hastigen Umsetzung wurden wesentliche Punkte vergessen.

Natürlich klingt es erst mal ganz großartig, dass Eltern von den Beiträgen befreit sind. Es entlastet und macht frühkindliche Bildung für alle möglich. Zumindest in der Theorie: Denn für Krippe und Hort müssen Eltern weiterhin tief in die Tasche greifen. Und auch alternative pädagogische Konzepte wurden nicht berücksichtigt. Freie Träger geraten zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten. Weil das Land zusätzliche Beiträge für Extra-Konzepte strikt verbietet, müssen sie sich mit Spenden über Wasser halten. Gerecht ist das nicht.

Und auch wenn man weiter ins Detail geht, wird klar: Mit der Beitragsfreiheit allein ist es nicht getan. Es braucht dringend eine Qualitäts-Offensive in den Kitas. Konkret meint das: die Einführung der dritten Betreuungskraft. Wegen der Kinder, aber auch wegen der Erzieher. Denn die stoßen aufgrund steigender Belastungen immer schneller an ihre Grenzen. Doch was die Landesregierung dazu bisher vorgelegt hat, ist mager. Das zeigt: Nur schnell ein Wahlversprechen umzusetzen, ist eben noch lange nicht der ganz große Bildungs-Clou.

Lesen Sie dazu auch: Ein Jahr Kita-Beitragsfreiheit – große Sorge um die Qualität

 

Von Mandy Sarti

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