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Hannover Meine Stadt Karliczek will es genau wissen
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00:26 03.06.2018
PRAXISTEST: Anja Karliczek und Björn Thümler überprüfen ihr Riechvermögen.
PRAXISTEST: Anja Karliczek und Björn Thümler überprüfen ihr Riechvermögen. Quelle: dpa
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Auf welchem Stand befindet sich die Infektionsforschung in Niedersachsen? Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) und ihr Amtskollege aus Niedersachsen Björn Thümler (CDU) waren hierzu am Donnerstag ins Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) gekommen, um sich über den Stand der Forschung zu informierten. Im Mittelpunkt standen das Studienzentrum der NAKO Gesundheitsstudie Hannover, das vom HZI koordiniert wird, und das TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, eine gemeinsame Institution des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig und der MHH.

„Infektionskrankheiten sind auch im 21. Jahrhundert eine globale Bedrohung für die menschliche Gesundheit und die Ursache für ein Fünftel aller Todesfälle weltweit. Deutschland stellt sich seiner Verantwortung, Infektionen zu erforschen und zu bekämpfen“, so die Ministerin. Das HZI in Braunschweig habe sich in den vergangenen Jahren dabei als herausragendes Zentrum für Infektionsforschung etabliert.

„Die grundlagen- und anwendungsorientierte Infektionsforschung wurde in den vergangenen Jahren zu einem Schwerpunktthema in Niedersachsen entwickelt. Das Land hat diese erfolgreiche Gründung wesentlich unterstützt und würdigt die wissenschaftlichen Fortschritte innerhalb dieses Verbundes“, sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Thümler.

„Bakterien und Viren zu erforschen, die Antwort des menschlichen Immunsystems zu verstehen und neue Wirkstoffe zu suchen – das sind heute unsere Schwerpunkte“, so Dirk Heinz, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZI.

Von Andreas Voigt