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Meine Stadt Kanugemeinschaft List macht sich eco-fit
Hannover Meine Stadt Kanugemeinschaft List macht sich eco-fit
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22:33 07.12.2018
Richtfest: Der Dachstuhl der neuen Drachenboothalle der Kanu-Gemeinschaft List steht. Für die energetische Sanierung der bestehenden Vereinsräume wurde die KGL ausgezeichnet. Katharina Schlegel-Arndt (Umweltzentrum) und Rita Girschikofsky (Sportbund) übergaben ein entsprechende Urkunde an Vereinsvorsitzenden Frank Otte (von links). Quelle: Nancy Heusel
Hannover

Die Kanugemeinschaft List (KGL) hat ihr Vereinsgebäude energetisch auf Vordermann gebracht. Gefördert wurde das ganze über das Projekt „E.co-Sport“ von Stadt und Sportbund. Und auch ein neue Drachenboothalle lässt der Verein bauen. Am Freitag war Richtfest.

Mit dem Programm „E.co-Sport“ unterstützten die Kommunen die energetische Sportstättensanierung bereits seit 2002. Mehr als 80 Vereine wurden gefördert. Und beraten: Tipps zum Energieverbrauch und Modernisierung gibt den Vereinen das Umweltzentrum Hannover. Die Erstberatung der KG List fand 2017 statt. Vereinsvorsitzender Frank Otte: „Daraus ergaben sich folgende energetische Maßnahmen: Wir dämmten die Geschossdecke des großen Clubraumes und installierten moderne LED-Lichttechnik, bauten neue Heizkörper ein, optimierten die Heizungsanlage und ersetzten die alten Fenster gegen Fenster mit Wärmeschutzverglasung.“ Dadurch sinke der Energieverbrauch um 29 Prozent. Das spare nicht nur Kosten, so Otte: „Wir tragen zum Klimaschutz bei, senken des Kohlendioxidausstoßes um 1912 Kilogramm.“ Gekostet hat die Sanierung 20 000 Euro, die Stadt übernahm 10 000, der Sportbund 4000. Der Verein musste noch 6000 Euro aufbringen.

Ebenfalls gefördert wurde die 50 000 Euro teure neue 126 Quadratmeter große Drachenboothalle, die am Freitag Richtfest feierte. Im März soll sie fertig sein Stadt. Stadtsportbund und Hannoverstiftung der Sparkasse gaben zusammen 39 000 Euro, den Rest bestritt die KGL aus Eigenmitteln. „Im März 2017 kamen nicht nur rund 30 Drachenbootsportler zu uns in den Verein sondern sie brachten auch ein 12,5 Meter langes Drachenboot mit. Das passte in keine unserer Bootshallen“, erklärt Vorsitzender Otte. „In der neuen Halle können wir dieses und weitere Großboote adäquat lagern.“ Im März soll das neue Gebäude fertig sein.

Von Simon Polreich

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