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Meine Stadt Irving Wolther zieht Bilanz fürs erste Eurovisionsfestival
Hannover Meine Stadt Irving Wolther zieht Bilanz fürs erste Eurovisionsfestival
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19:03 30.06.2019
Ganz schön viel Andrang zur Pressekonferenz: Auf dem Weißekreuzplatz lichten Fans und Fotografen am Sonnabend die Künstler und Macher des ersten hannoverschen Eurovisions- festivals Unescon ab. Quelle: Foto: Zgoll
Hannover

Als Irving Wolther am Sonntagabend mit Freunden bei einem Aperol Spritz sitzt, denkt er an die drei zurückliegenden Tage. Da lief die Unescon, das erste hannoversche Eurovisionsfestival, das „Wacken für Eurovisionsfans“, sagt Organisator Wolther. „Und es ist toller geworden, als ich es mir in all den Planungsmonaten vorgestellt hatte“, zieht er Bilanz.

Höhepunkt des dreitägigen Festivals war die Gala am Sonnabend im Pavillon. Sieben Sänger traten live mit dem Treppenhausorchester auf, die selbst Erfahrung mit dem Eurovision Song Contest hatten. Chiara Siracusa etwa, die dreimal für Malta angetreten war, Şebnem Paker, die zweimal für die Türkei startete (und der für ihren Auftritt ein Sänger im Bass fehlte, den spontan Organisator Irving Wolther übernahm – „mein persönliches Highlight!“). Oder auch Deutschlands Teilnehmerin von 2003: die blinde Sängerin Corinna May. „Sie war hinterher total glücklich über das wunderbare Treppenhaus-Orchester“, verrät Wolther. „Sie war richtig glücklich über die Gala.“

420 Besucher bei der Gala im Pavillon

Etwa 420 Besucher waren zu der Veranstaltung samt After-Show-Disco gekommen, mit 670 wäre das Pavillon ausverkauft gewesen. „Aber“, meint Wolther, „für mich ist das trotzdem ein prima Einstand. Man darf ja nicht vergessen, niemand wusste, was die Unescon werden würde, es ist ein extrem heißes Wochenende, an dem es die Leute nicht unbedingt zu einem Konzert zieht und es ist auch noch Schützenfest. Bedenkt man das alles, ist es richtig gut gelaufen für den Auftakt.“

Ob er schon eine Neuauflage fürs kommende Jahr plant? „Einige Künstler haben mich darum gebeten, weil sie es so toll fanden, live zu singen“, sagt er. „Und auch viele Fans waren sehr begeistert und haben mir gesagt, sie wollten im kommenden Jahr wiederkehren, sie hätten Tränen bei einigen Songs verdrückt, so schön sei es gewesen.“ Entschieden hat Wolther aber noch nichts. Erstmal überlegt er in Ruhe, trinkt den Aperol aus – und plant in Ruhe weiter.

Einige Clips aus der Gala zeigt der NDR auf eurovision.de:

https://www.eurovision.de/videos/2019/ESC-Festival-UNESCON-Auftritt-von-Corinna-May,unescon120.html

https://www.eurovision.de/videos/2019/ESC-Festival-ebnem-Parker-aus-der-Tuerkei,unescon132.html

https://www.eurovision.de/videos/2019/ESC-Festival-Elina-Nechayeva-aus-Estland,unescon134.html

Von Verena Koll

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