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Meine Stadt Ihme-Zentrum: Durchgangstunnel durch die Immobilie kommt
Hannover Meine Stadt Ihme-Zentrum: Durchgangstunnel durch die Immobilie kommt
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15:00 26.02.2020
Hier passiert was: Von der Ida-Arenhold-Brücke führt ein verwinkelter und nicht beleuchteter Tunnel durch das Ihme-Zentrum. Dieser Tunnel wird nun begradigt und beleuchtet, der Stadtbezirksrat Mitte hat als erstes Ratsgremium diesem Vorhaben nun zugestimmt. Quelle: Archiv
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Hannover

Ein Durchgang für Fußgänger und Radfahrer mitten durch das Ihme-Zentrum – was einfach klingt, entpuppte sich bislang als schwieriges Unterfangen. Denn die Wohnungseigentümergemeinschaft des Ihme-Zentrums musste diesem Plan erst einheitlich zustimmen, was nun aber passiert. Deshalb hat jetzt als erstes Gremium der Stadtbezirksrat Mitte dem Vorhaben zugestimmt. Es folgt noch der Bezirksrat Linden-Limmer, in dessen Zuständigkeit dieser Gang rein geografisch liegt, dann die Ratsgremien.

Bisher führt nur ein dunkler, verwinkelter Gang durch das Ihme-Zentrum – das soll sich ändern. Der vor drei Jahren angekündigte Bau eines neuen, breiten und beleuchteten Tunnels für Fußgänger und Radfahrer zwischen der Blumenauer Straße und der Ida-Arenhold-Brücke wird nun in Angriff genommen. Bis Ende November 2021 soll der Durchgang fertig sein.

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Stadt beteiligt sich an den Unterhaltungskosten

Der Haupteigentümer der Immobilie, die Projekt IZ Hannover GmbH, hinter der der Unternehmer Lars Windhorst steckt, und die Wohnungseigentümergemeinschaft im Ihme-Zentrum haben sich auf einen Vertrag geeinigt. Darin verpflichtet sich der Haupteigentümer, den Durchgang zu planen, zu errichten und zu unterhalten. Die Stadt Hannover beteiligt sich an den Unterhaltskosten für den Tunnel in Höhe von 14.000 Euro jährlich.

Die Kosten betragen rund drei Millionen Euro. Davon sollen zwei Millionen Euro aus einem Fördertopf des Bundes fließen (“Nationale Projekte des Städtebaus“), eine Million Euro schießt die Stadt Hannover zu. Der breite Gang mit viel Licht soll „für eine angenehme und angstfreie Nutzung sorgen“, heißt es im Verwaltungspapier. Die Generalplanung dieser Maßnahme wurde europaweit bereits ausgeschrieben und soll bis Ende März vergeben werden.

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Von Andreas Voigt

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