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Meine Stadt Ideen-Expo: Azubis erhalten Robotik-Zertifikate
Hannover Meine Stadt Ideen-Expo: Azubis erhalten Robotik-Zertifikate
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17:59 20.06.2019
Waren fleißig: Die prämierten Azubis mit Horst Schrage, Sami Haddadin und Regions-Wirtschaftsdezernent Ulf Birger Franz (von links). Quelle: Heusel
Hannover

“Auf der Arbeit sieht man immer die Produktionsstraße, aber dann heißt es, man dürfe auf keinen Fall etwas anfassen“ – Pascal Otto (21) ist Auszubildender bei Volkswagen und kommt in seinem Arbeitsalltag mit der Technologie, die hinter den Robotern steht, kaum in Berührung. Doch im Rahmen seiner Ausbildung hat er mit 14 weiteren Azubis an einem speziellen Robotik-Lehrgang teilgenommen – und konnte dabei selber einen Roboter entwickeln und programmieren.

Azubis haben einen eigenen Roboter konzipiert

Dafür erhielten er und seine Kollegen am Donnerstag auf der Ideen-Expo Zertifikate von der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Robokind Stiftung. Unterstützt wird das Projekt von der Region Hannover. In dem 50-stündigen Lehrgang haben die Azubis einen Roboter vom technischen Aufbau über Sicherheitsmaßnahmen bis hin zur Programmierung entwickelt. Am Ende konnte der dann unter anderem greifen, stapeln oder eigenständig Dinge sortieren. „Ich finde es sehr interessant mit Robotern zu arbeiten und bin sicher, dass Elektrotechnik in Zukunft sehr wichtig wird“, sagt Pascal Otto.

Robotik und künstliche Intelligenz werden noch wichtiger

So sieht man das auch bei der IHK, weswegen man sich in Zusammenarbeit mit der Robokind Stiftung sowie der Region entschied, einen Zertifikatslehrgang aufzubauen: „In vielen Unternehmen fehlt heute das notwendige Know-how in diesen Schlüsseldisziplinen“, sagt Horst Schrage, Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover.

Inhaltlich entwickelte die Robokind Stiftung den Lehrgang. Hinter der Stiftung steht dabei Robotik-Experte Sami Haddadin, derzeit Professor an der TU München und zuvor viele Jahre an der Leibniz Universität tätig. Haddadin erklärt, was er mit der Stiftung erreichen möchte: „Derzeit haben nur wenige privilegierte Menschen und große Unternehmen Zugang zu diesen Zukunftstechnologien“, sagt der Robotik-Professor und schließt an: „Die neue Generation der kollaborierenden Roboter, die eine direkte Zusammenarbeit von Mensch zu Maschine ermöglichen, sind intuitiv bedienbar und auch für Kleinstunternehmen erschwinglich geworden.“

Dafür brauche es dann aber auch den nötigen Nachwuchs in den Berufen. Und genau den will man mit solch spannenden Lehrgängen und enger Verzahnung von Theorie und Praxis gewinnen.

Von Janik Marx

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