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Meine Stadt Ideen-Boulevard 2019: Die verrücktesten Erfindungen
Hannover Meine Stadt Ideen-Boulevard 2019: Die verrücktesten Erfindungen
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11:44 14.08.2019
Gut besucht: Der Ideen-Boulevard am Maschsee-Nordufer. Quelle: Rainer Dröse
Hannover

Egal ob Digital Native oder digital naiv – nach dem Besuch des Ideen-Boulevards am Maschsee-Nordufer konnte jeder Besucher etwas mit Digitalisierung anfangen. Denn auf der Kreativ-Meile des Maschseefests (lesen Sie hier alles über das Maschseefest 2019) haben am Dienstag 40 Unternehmen ihre digitalen Entwicklungen präsentiert.

Die Besucher konnten mit Robotern der Deutschen Bank sprechen, bei Sennheiser erfahren, wie sich 3D-Sound anhört und bei Madsack lernen, wie multimediale Berichterstattung geht. Und wer noch digitale Fragen hatte, der hat sie sich am Stand der Landeshauptstadt von „Doktor Digital“ beantworten lassen.

„Es war den ganzen Tag durchgängig voll auf der Meile“, resümiert Kai Schirmmeyer vom kreHtiv-Netzwerk Hannover. Zusammen mit der Hannover Veranstaltungs GmbH und Digitales Hannover e.V. hat das Netzwerk das Event auf die Beine gestellt – zum dritten Mal (lesen Sie hier, wie das Event 2018 gelaufen ist).

Die Organisatoren: Katharina Nörtemann (von links), Christine Preitauer und André Lawiszus. Quelle: Florian Petrow

„Aufgrund des Erfolgs in den Vorjahren haben wir die Veranstaltung in diesem Jahr erstmalig auf zwei Tage ausgeweitet“, erklärt Schirmmeyer. So gab es schon einen Tag, bevor das Event für die Besucher begann, zahlreiche Veranstaltungen rund um den Maschsee – allerdings nur für Unternehmer. „Der B2B-Bereich wurde immer stärker nachgefragt – deshalb haben wir ihm jetzt einen eigenen Tag gewidmet.“

Nach Ende des Ideen-Boulevards präsentierten die Veranstalter am Abend noch ein neues Format: Die Höhle der Karpfen. Angelehnt an das TV-Format „Die Höhle der Löwen“ konnten sich regionale Start-ups einer Jury vorstellen und Preise für ihre Projekte absahnen.

Drei Präsentationen auf dem Ideen-Boulevard

Die NP hat sich auf dem Ideen-Boulevard umgeschaut und drei vorgestellte Projekte genauer unter die Lupe genommen.

Der Roboter

Yuanda Robot: Jan Erik Steinberg (von links), Jessica Herrmann und Vivien Pioch lassen sich von Lars Kreuer den Roboter zeigen. Quelle: Rainer Dröse

„Dieser Roboter ist besonders feinfühlig. Menschen können mit ihm ohne Schutzzaun arbeiten“, so Lars Kreuer vom hannoverschen Start-Up „Forward Ttc“. „Schauen Sie, Sie können ihn einfach an die Hand nehmen und ihm Dinge beibringen. Die integrierte Kamera dient dem Roboter als Augen“, sagt er zu den Besuchern Jan Erik Steinberg, Jessica Herrmann und Vivien Pioch. Gebraucht wird die Künstliche Intelligenz von der Industrie. Yuanda ist der erste Roboter aus Hannover.

Stuhl aus Plastikmüll

VON ENACTUS: Rebecca Berthold (links) und Zoë Gebhard. Quelle: Rainer Dröse

Die Digitalisierung für die Umwelt nutzen – das ist der Plan der Studenteninitiave „Enactus“. Deshalb haben sie mit Hilfe moderner Technik ein Verfahren entwickelt, das Plastikmüll zu Stühlen formt. Die Produktion läuft in Jakarta, wo täglich bis zu 7000 Tonnen Müll zu Deponien abtransportiert werden. „Unser Ziel ist, diesen Müll aufzubereiten und sinnvoll wiederzuverwerten“, so Rebecca Berthold.

Was Informatiker machen

IT macht Schule: Ideen-Boulevard-Besucher Florian testet eine Virtual-Reality-Brille. Quelle: Rainer Dröse

„Die meisten denken, Informatiker starren nur auf Schreibtische und Monitore“, so Diethelm Heinen von der Initiative „IT macht Schule“. Mit Virtual Reality zeigte der Projektträger (Technologie-Centren Niedersachsen) den Besuchern, dass Informatik mehr bedeutet und das Entwickeln von VR-Spielen dazu gehört. „Die jungen Leute lieben Virtual Reality“, so Heinen über die Idee des Stands.

Von Josina Kelz

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