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Meine Stadt Hanova soll Hunderte von Wohnungen kaufen
Hannover Meine Stadt Hanova soll Hunderte von Wohnungen kaufen
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16:49 14.08.2019
Kaufen: SPD-OB-Kandidat Marc Hansmann will, dass Hanova Hunderte von Wohnungen erwirbt. Quelle: dpa
Hannover

Sollte die städtische Wohnungsgesellschaft Hanova mit einem Schlag ihren Bestand an bezahlbarem Wohnraum erheblich erweitern? Das schlägt SPD-OB-Kandidat Marc Hansmann vor. Um Entmietung und Spekulation zu stoppen, rät er zur Großinvestition.

„Wir glauben an die Zukunft dieser Gegend.“ Mit diesem Argument hatte die Gesellschaft Deutsche Wohnen vor sieben Jahren 23.500 Wohnungen von der Baubecon gekauft. Darunter waren allein rund 5000 in Hannover, zum Beispiel in den Stadtteilen Mühlenberg oder Stöcken.

Verkauf wegen „Menge billigen Geldes“ im Markt

Jetzt will sich die Deutsche Wohnen von 6500 Wohnungen in Norddeutschland trennen, davon wahrscheinlich hunderte in Hannover. „Wir sehen im Markt eine Menge billiges Geld und eine steigende Nachfrage“, begründet Vorstandschef Michael Zahn den Schritt.

Die Verwaltung müsse zügig den Kauf von „Deutsche Wohnen“-Wohnungen prüfen, findet Hansmann. „Studierende, Familien mit Kindern, Rentner, Arbeitnehmer mit niedrigen und durchschnittlichen Gehältern können die steigenden Mieten in der Stadt kaum noch zahlen.“ Die Großinvestition biete Schutze gegen Entmietung und Spekulation.

„Bezahlbaren Wohnraum sichern“

Durch Investitionen im niedrigen Preissegment solle Hanova einerseits den Bestand an Sozialwohnungen und Belegrechten in der Stadt sichern und „sicherstellen, dass auch dort die notwendigen Sanierungen vorgenommen werden, wo nicht die ganz großen Gewinne locken“, sagt Hansmann. Hanova müsse das Angebot prüfen und „von dem städtischen Vorkaufsrecht Gebrauch machen, bevor ein neuer privater Investor zuschlägt“.

Von Vera König

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