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Meine Stadt Erster Wintermarkt im Schloss Herrenhausen
Hannover Meine Stadt Erster Wintermarkt im Schloss Herrenhausen
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00:19 10.11.2018
Wintermarkt im Sonnenschein: Gottfried Wilhelm Leibniz (ein Schausteller), Christine Koch (Veranstalter) und Ronald Clark (Herrenhäuser Gärten) testen das Kinderkarussell. Quelle: Droese
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Hannover

Bei den frühlingshaften Temperaturen rückt es fast in den Hintergrund, aber: Der Advent steht vor der Tür. Um die Weihnachtszeit einzuleiten, eröffnet am Wochenende Hannovers erster Wintermarkt. Und der ist gleichzeitig eine Premiere, denn im Schloss Herrenhausen hat es noch nie einen vorweihnachtlichen Markt gegeben – und in Hannover ist es auch der einzige. Die Veranstalter (Evergreen GmbH) dachten sich: „Hannover braucht einen Vorweihnachtsmarkt.“

Evergreen zählt mit etwa 15000 Besuchern. Diese erwartet in und um Schloss Herrenhausen Deutschlands größter Nussknaker, ein Kinderkarussell, Märchenstunden oder eine Tour durch die illuminierten Gärten – und jede Menge weihnachtliche Verpflegung wie Baumkuchen und gebrannte Mandeln, Glühwein und Punsch.

Klingt zunächst wie ein Weihnachtsmarkt, ist es aber nicht: „Wir konkurrieren nicht mit den Weihnachtsmärkten, davon gibt es schon genug in Hannover“, so Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten. Der Unterschied: Der Wintermarkt findet nicht nur bereits vor dem Advent statt, sondern hat auch eine andere Zielgruppe, so Christine Koch vom Veranstalter: „Es geht auf dem Wintermarkt darum, sich auf die Adventszeit vorzubereiten und in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen.“ Und darum, Weihnachtsdeko zu shoppen. Der Wintermarkt ist nämlich eine Mischung aus Ausstellung und Weihnachtsmarkt. „Im Advent brauchen wir schließlich keine Deko mehr, die müssen wir jetzt schon besorgen“, so Koch.

Und das bekommt man auf dem Winterzauber Herrenhausen: 100 Aussteller bieten von klassischem oder verrücktem Weihnachtsschmuck über aus Holz geschnitzten Krippen bis hin zu individuell bestückten Präsentkörben einiges an, um sich auf die Weihnachtszeit vorzubereiten. Bei der Wahl der Aussteller haben die Veranstalter besonders auf Nachhaltigkeit geachtet: „Weihnachten ist ein konsumstarkes Fest – unser Anspruch war es, das wenigstens ökologisch zu gestalten.“ Ein nachhaltiges Weihnachten könnte zum Beispiel so aussehen: mit den Weihnachtsbäumen einer finnischen Ausstellerin, die aus Bio-Holz-Teilen zusammengesteckt werden.

Von Josina Kelz