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Meine Stadt Mindestens zehn Jahre – Hannovers Neues Rathaus bleibt noch lange Baustelle
Hannover Meine Stadt Mindestens zehn Jahre – Hannovers Neues Rathaus bleibt noch lange Baustelle
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13:39 06.11.2019
Verhüllt: Die Juliustürme und die Ecken von Hannovers Neuem Rathaus. Dessen Sanierung kostet viele Millionen Euro. Quelle: Dröse
Hannover

Schon in wenigen Tagen steht fest, wer als neuer Oberbürgermeister in Hannovers Neues Rathaus einzieht. Von seiner besten Seite präsentiert sich das ehrwürdige Gebäude zu diesem wichtigen Ereignis allerdings nicht. Große Teile davon sind eingerüstet. Allein der zweite Bauabschnitt der großen Sanierung wird sich laut Stadt bis mindestens Ende Sommer 2020 hinziehen. Verhüllt sind deshalb aktuell die Juliustürme sowie die Gebäudeecken der Südwest- und Südostfassade.

An den Juliustürmen haben von der Stadt beauftragte Gutachter Verwitterungsschäden am Naturstein festgestellt, vor allem am weichen Tuffstein. Deshalb müssen alle Fugen erneuert sowie verrostete Eisenteile ausgetauscht werden, die als Klammern und Anker Teile der Fassade halten. Zudem bekommen die Eckbüros des Gebäudes neue Fenster.

Zweiter Bauabschnitt sollte 2018 fertig sein

Die ursprünglichen Planungen sahen vor, dass der zweite Bauabschnitt bis Juni 2018 abgeschlossen werden und knapp drei Millionen Euro kosten sollte. Dass es nun mehr als sieben Millionen Euro sein werden und darüber hinaus der Zeitplan nicht zu halten war, begründete die Stadt im vergangenen Jahr mit überraschend großen Schäden.

Sie wurden auch dadurch verursacht, dass bei vorangegangenen Sanierungsarbeiten die Fassade mit einer wasserabweisenden Schicht überzogen wurde, hinter der sich Feuchtigkeit gesammelt hatte. Ein Problem, das nun auch das Alte Rathaus hat, das ebenfalls saniert werden muss.

Fassade wird mit Radar auf Schäden untersucht

Die Fassade des Neuen Rathauses schauen sich Experten deshalb besonders genau an und nutzen dafür sogar Radartechnologie. Diese mache es möglich, „den Zustand von Eisenteilen, die hinter der Fassade sind, festzustellen“, erklärt Stadtsprecher Dennis Dix. Sollten dabei weitere Schäden festgestellt werden, könnten die Arbeiten auch etwas länger als bis zum Ende des Sommers 2020 dauern.

Abgeschlossen ist die Sanierung des im Jahr 1913 eingeweihten Gebäudes damit allerdings noch längst nicht. Die Stadt geht davon aus, dass diese mindestens zehn Jahre dauern und einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag kosten wird. Im Anschluss an den zweiten Bauabschnitt soll die Sanierung an der Westfassade weitergehen. Auch der Hauptturm, die Ost- und die Nordfassade müssen erneuert werden, möglicherweise auch die Innenhöfe. An die Gerüste wird sich der neue Oberbürgermeister also gewöhnen müssen.

Von Christian Bohnenkamp

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