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Meine Stadt Hannovers Ärztekammer unter Druck
Hannover Meine Stadt Hannovers Ärztekammer unter Druck
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00:18 07.05.2015
Hannover

Übergangsgeld bis zu zwölf Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Ehrenamt, im Falle des Todes sogar an die Hinterbliebenen - um diese üppigen Regelungen geht es dem Landesrechnungshof. Derzeit untersuchen die Rechnungsprüfer die Finanzen der Kammer in Hannover. „Das macht uns keine Sorgen“, versichert Hauptgeschäftsführer Klaus Labuhn.

Ist das so? Scheidet ein Kammerpräsident oder sein Vize aus dem Amt aus, bekommt er ein Übergangsgeld - 75 Prozent der Aufwandsentschädigung. Die amtierende Kammerpräsidentin Martina Wenker erhält derzeit mehr als 50 000 Euro im Jahr, ihr Stellvertreter knapp die Hälfte.

Damit aber nicht genug. Auch der schon 2006 aus dem Amt geschiedene Kammerpräsident Heyo Eckel (80) kann noch mehr als zwei Jahre mit Bezügen rechnen. Die Regelung, dass auch die Hinterbliebenen berücksichtigt werden, hat die Kammerversammlung immerhin im März abgeschafft.

Höhe und Dauer des Übergangsgeldes an sich will die Lobby der mehr als 30 000 niedersächsischen Ärzte im November prüfen. kig/ton

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