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Meine Stadt Hannover testet 2020 die ersten beiden E-Taxis
Hannover Meine Stadt Hannover testet 2020 die ersten beiden E-Taxis
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18:07 14.06.2019
Fährt schon: Ein E-Taxi in NRW. In Hannover werden die ersten beiden Fahrzeuge wohl ab 2020 im Einsatz sein. Quelle: Foto: dpa
Hannover

Voraussichtlich 2020 sollen in Hannover die ersten beiden E-Taxis getestet werden. Der Anbieter „Hallo Taxi 3811“ hat dafür mittlerweile die Förderung genehmigt bekommen. Zwei Fahrzeuge des japanischen Herstellers Nissan sowie zwei Schnellladesäulen sollen angeschafft werden. Das berichtete Dezernentin Konstanze Beckedorf am Freitag im Wirtschaftsausschuss des Rates.

Sie beklagte allerdings, dass es acht Monate gedauert habe, bis die Förderung durch den Bund genehmigt wurde. „Deshalb konnte die Fahrzeugbestellung erst jetzt angeschoben werden“, sagte Beckedorf. Weil außerdem die Lieferzeit der Fahrzeuge nach Angaben des Autohauses bei acht Monaten liege, könnten die beiden E-Taxis wohl erst ab Februar 2020 eingesetzt werden.

Gesamtkosten bei 200.000 Euro

Ein Problem war auch, dass die knapp 40.000 Euro vom Bund nur zu einem kleinen Teil das wirtschaftliche Risiko von „Hallo Taxi 3811“ gedeckt hätten. Die Kosten für das Projekt liegen laut Beckedorf bei rund 200.000 Euro. Möglich wird es nur, weil auch die Region aus einem Topf für wichtige Klimaschutzprojekte 50.000 Euro zuschießt.

Der Bund hätte nur die Mehrkosten im Vergleich zum Kauf eines dieselgetriebenen Taxis finanziert, außerdem die reinen Ladesäulen ohne die Kosten für Netzanschluss und Fundament.

Haben E-Taxis in Hannover eine Perspektive?

Geplant ist, dass die beiden Autos als Ersatzfahrzeuge allen Taxiunternehmen zur Verfügung stehen sollen, die an die Taxizentrale angeschlossen sind, die unter der Rufnummer 3811 in Hannover zu erreichen ist. Die Fahrer sollen dafür extra geschult werden. Die Ladesäulen sollen auf den Taxihöfen an der Isernhägener Straße und an der Davenstedter Straße aufgestellt werden.

Ob weitere E-Taxis in Hannover zum Einsatz kommen, hängt laut Dezernentin Beckedorf von den Erfahrungen mit den beiden Testfahrzeugen ab. Die diskutierte Umweltprämie in Höhe von 8000 Euro pro Taxi hält die Stadt nicht für ausreichend, weil die Kosten für die Ladesäulen nicht berücksichtigt würden.

Von C. Bohnenkamp

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