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Meine Stadt Hannover prüft Straßensperrungen
Hannover Meine Stadt Hannover prüft Straßensperrungen
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00:22 07.06.2018
Nicht in den Griff zu bekommen? Die Stadt prüft die Sperrung von Marienstraße und Friedrich-Ebert-Straße für Diesel-Autos, die nicht die aktuelle Euro-6-Norm erfüllen. Quelle: picture alliance / Julian Strate
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Nun also doch: Die Stadtverwaltung prüft eine Diesel-Sperre für Marienstraße und Friedrich-Ebert-Straße. Grund ist eine Modellrechnung, die am Montag im Umweltausschuss des Rates vorgestellt wurde. Demnach könnten die Grenzwerte bis 2020 auch dann nicht eingehalten werden, wenn bis dahin alle Diesel ein Update erhalten würden und jeder zweite Dieselfahrer eine Umstiegsprämie in Anspruch nähme.

Nun will die Stadt untersuchen, welche Folgen solche Sperrungen nach Hamburger Vorbild hätten – insbesondere für Ausweichrouten. Bislang hatte die Verwaltung sich gegen solche Maßnahmen ausgesprochen, weil sie ohne eine blaue Plakette nicht durchzusetzen seien.

Aus der Ratspolitik kommt viel Kritik: Die SPD befürchtet, dass sich die Belastungen nur verlagern könnten. Die CDU kritisierte, dass die Stadt zu spät handeln und zu wenig Kreativität bei der Bewältigung der Diesel-Krise beweisen würde.

So bleibt etwa der erfolgreiche autofreie Sonntag vom Wochenende eine Ausnahme. Der nächste soll erst 2020 stattfinden, ein kürzerer Rhythmus sei nicht möglich, so ein Stadtsprecher.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich zuvor noch zuversichtlich gezeigt, dass in Niedersachsen keine Fahrverbote ausgesprochen würden. Die Stickstoffdioxidwerte näherten sich den Grenzwerten immer deutlicher an – dabei seien noch nicht alle Maßnahmen voll ausgeschöpft.

Von Zoran Pantic

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