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Meine Stadt Hannover feiert 25 Jahre Austausch mit Auschwitz
Hannover Meine Stadt Hannover feiert 25 Jahre Austausch mit Auschwitz
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15:03 08.11.2019
Dank vom Bürgermeister: Thomas Hermann lobte das Engagement aller Beteiligten am Auschwitz-Begegnungsprojekt. Quelle: Ilona Hottmann
Hannover

Schon seit 25 Jahren reisen Schüler aus der Region Hannover nach Auschwitz, um sich dort an dem Erhalt der Gedenkstätte zu beteiligen. Das war am Freitag Anlass für eine Feierstunde für das Begegnungsprojekt, das zugleich jedes Jahr Schüler aus der polnischen Stadt nach Hannover führt. Auch im Rathaus war eine Delegation aus Ausschwitz vertreten.

„Von der Hand, zum Kopf, ins Herz“ – so beschrieb Bürgermeister Thomas Hermann den zentralen Gedanken des Austauschprojektes, an dem bereits 2000 Schüler teilgenommen haben. Die Berufsbildenden Schulen der Region Hannover machen auf deutscher Seite mit, außerdem der Verein „Werk-statt-Schule“ und das Kolping-Berufsbildungswerk in Sachsen Anhalt, das sich dem Austausch ebenfalls angeschlossen hat. Die Stadt unterstützt diesen mit ihrem Fachbereich Jugend und Familie. Auf polnischer Seite nimmt daran die Don Bosco Salesianer Berufsschule aus Auschwitz teil.

Schüler helfen bei Instandhaltung der KZ-Gedenkstätte

Die Schüler wenden ihr theoretisches und praktisches Wissen aus dem Berufsschulunterricht bei gemeinnütziger Arbeit an. In Auschwitz haben sie zum Beispiel geholfen, die Lagerlampen der KZ-Gedenkstätte zu reparieren. Außerdem haben sie bei der Konservierung von Koffern und anderen Gegenständen geholfen, die den im Lager Ermordeten vor ihrem Tod abgenommen wurden.

Darüber hinaus sind die Schüler aber auch regelmäßig in der Stadt Ausschwitz im Einsatz, wo sie zum Beispiel beim Bau eines neuen Spielplatzes geholfen haben. Im Gegenzug helfen die Schüler aus Polen bei der Instandhaltung des CVJM-Begegnungszentrums in Abbensen in der Wedemark.

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Von Christian Bohnenkamp

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