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Meine Stadt Kein Mindestlohn, illegale Arbeit: Zoll überprüfte Paketzusteller und Kurierfahrer
Hannover Meine Stadt Kein Mindestlohn, illegale Arbeit: Zoll überprüfte Paketzusteller und Kurierfahrer
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15:23 13.02.2019
Der Zoll bei der Kontrollaktion. Quelle: privat
Hannover

Das häufigste Vergehen: Unterschreitung des Mindestlohns. Insgesamt 31 Mal hatten der Zoll dieses Vergehen zu beanstanden. Die weitere Bilanz: 18 Verdachtsfälle „Nichtanmeldung zur Sozialversicherung“, sechs Mal „Missbrauch von Sozialleistungen“, vier Verdachtsfälle der illegalen Arbeitsaufnahme sowie 20 weitere kleine Beanstandungen. Die überprüften Arbeitnehmer sind für 36 verschiedene Unternehmen tätig.

„Die Verdachtsfälle und Beanstandungen bedürfen weiterer Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit“, betont Hans-Werner Vischer vom Zollamt Hannover. Für die Beamten ist diese Bilanz zudem ein klarer Arbeitsauftrag: „Damit wird sich auch in der Zukunft die Paket- und Kurierdienstbranche im Fokus der Behörden befinden“, sagt er.

Als Nebenprodukt der Zollkontrollen im Raum Hannover, die im Zusammenhang mit einer bundesweiten Aktion standen, stellte auch die Polizei zahlreiche Vergehen fest: So saß ein Fahrer nach Kokaingenuss hinter dem Steuer. „Außerdem wurden ein Fahrzeug ohne Kennzeichen, ein Fahrzeug ohne Pflichtversicherung und ein Fahrer ohne Führerschein festgestellt“, schildert Vischer. Weitere Vergehen betrafen die Verkehrssicherheit der Kurierfahrzeuge. In drei Fällen telefonierten die Fahrer während der Fahrt mit dem Mobiltelefon.

Von Simon Polreich

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