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Meine Stadt Wohnen – Top-Thema auch für SPD und Grüne
Hannover Meine Stadt Wohnen – Top-Thema auch für SPD und Grüne
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17:03 23.07.2019
MarcHansmann
Hannover

Schnell mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen – das ist ein Top-Thema auch für die OB-Kandidaten von SPD und Grünen. Marc Hansmann (SPD) nennt in seinem Wahlprogramm schon Flächen für neue Quartiere. Belit Onay (Grüne) fordert einen kommunalen Bodenfonds.

Bis zu 20.000 Wohnungen könnten in zehn Jahren entstehen, so Hansmann. Außer den begonnenen Großprojekten wie Kronsrode (3500 Wohnungen), Wasserstadt Limmer (1800 Wohnungen) und Schwarze Heide Stöcken (bis zu 2000 Wohnungen) sieht er Flächenpotenziale auf dem Gelände der Deurag-Nerag-Raffinerie in Misburg und am Lindener Hafen.

Bisher Hafenstandort, bald Hafen-City? Hansmann hält das für realistisch und den Bau von Tausenden Wohnungen möglich. Die Schifffahrt könne nach Misburg verlagert werden, schlägt er vor.

Kosten senken

„Wohnen darf kein Luxus sein. Hauptkostentreiber sind vor allem hohe Bodenpreise und Baukosten. Deshalb müssen wir hier die Kosten senken und auch sonst dafür sorgen, dass Menschen nicht an den Rand gedrängt werden“, argumentiert Onay.

Um neue Bauflächen zu entwickeln, schlägt der Grüne einen kommunalen Bodenfonds vor. Die Stadt soll ihr Vorkaufsrecht für Grundstücke ausüben. Zur Kostensenkung will Onay die Zahl nachzuweisender Parkplätze reduzieren. Tiefgaragen seien Preistreiber.

Für sehr stark nachgefragte Wohnquartiere mit hohem Mietanstieg kann sich der Grüne Auflagen vorstellen – etwa bei einer Zweckentfremdung von Wohnraum für gewerbliche Zwecke und für spekulativen Leerstand. 

Von Vera König

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