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Meine Stadt Hannover: Viel Spaß und etwas Spannung im Stadtpark
Hannover Meine Stadt Hannover: Viel Spaß und etwas Spannung im Stadtpark
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15:39 15.07.2018
Selbstverteidigung: Ricardo Savia, Ex-Personenschützer von Gerhard Schröder, zeigte, dass sich auch Senioren wehren können.
Hannover

Dieses Rendezvous stand im Zeichen der Kultur. Der hohen wie der platten. Für letzteres zeigte sich Werner Momsen verantwortlich, die beliebte Klappmaulpuppe, hinter der sich Detlef Wutschik verbirgt. Wobei Momsen ja behauptet, der stecke ihm im Rücken.

Für den Plattdeutsch-Fan Momsen sind Hannoveranern ja eigentlich keine Norddeutschen. „Hannover ist die Schweiz Norddeutschlands, eine Enklave“, sagt er. Und nennt als Beweis das feine Hochdeutsch, das hier gesprochen werde.

Comedian Matthias Brodowy hält dagegen. Denn was Momsen an Norddeutschland schätzt, habe Hannover auch: Ganz viel Wasser – Maschsee, Leine und Ihme. „Und keine Berge haben wir auch.“ Einzeln sind die beiden eine Wucht, zusammen unschlagbar. Und als Momsen am Schluss einen ekstatischen Tanz hinlegt, sind die 6500 Besucher des NP-Rendezvous ganz aus dem Häuschen.

Wohl der Höhepunkt, nicht aber das einzige Glanzlicht im Stadtpark. Das Trio Fernholz, Hothan & Prescher begeistert mit Oldies und Country-Songs. Musikalisch in eine andere Richtung weist Hannovers junge Hoffnung am Opern- und Musicalhimmel: Sophia Revilla (25) kann mit „I feel pretty“ aus der Westside-Story und „Time to say goodbye“ ihre Klasse zeigen. Noch studiert sie an der Musikhochschule, nebenbei steht sie aber auch in Opernhauptrollen auf der Bühne.

Natürlich ging es auch wieder um Gesundheit, um Bewegung mit Best-Age-Fitness-Trainerin Angie Kauss, aber diesmal auch um Selbstverteidigung. Ricardo Savia machte mit seinem Team auch Senioren Mut, sich bei Angriffen selbst zu verteidigen. Und demonstrierte, wie es geht.

Kultusminister spricht über Schulpolitik

Natürlich ging es auch diesmal wieder ein bisschen um Politik. Diesmal war Christoph Dannowskis Gesprächspartner auf der Bühne der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD).

Wobei der vierfache Vater auch Privates verriet, etwa dass seine Lieblingsfächer Mathematik und Biologie waren, und dass er sein Abitur mit der Durchschnittsnote 2,5 ablegte. Doch generell lege er sehr viel Wert darauf, sein Berufs- und sein Privatleben voneinander zu trennen, betonte er. Und wenn er mit den Lehrern seiner Kinder spreche, wolle er „offene und ehrliche Worte und keine Beschönigungen“ hören. Also: kein Ministerbonus für die Kinder.

Dass die Schule aktuell mehr einer Baustelle gleicht, ist ihm offenbar bewusst. Von einer hundertprozentigen Unterrichtsversorgung ist man noch entfernt. „Aktuell sind mehr als 90 Prozent der ausgeschriebenen Stellen besetzt“, sagt Tonne, der immerhin 1000 neue Lehrer einstellen möchte.

Doch es fehlt vor allem an Grundschulen an Bewerbern. „Mag sein. dass das Gehalt ein Grund ist“, räumt er ein. „Aber es geht auch um die Arbeitsbedingungen.“ Das Besoldungssystem zumindest werde überprüft.

Eine „gute Schule“ sei für ihn eine, „an der jedem Kind die bestmögliche Bildung an die Hand gegeben wird“ betont er. Wobei es um breite Allgemeinbildung gehe, nicht nur um das wirtschaftlich Verwertbare. Bei der Digitalisierung mahnte er, dass es auch dabei immer um den Umgang mit Menschen gehen müsse

Von Andreas Krasselt

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