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Meine Stadt Unfall: Tod eines Schülers bleibt ungesühnt
Hannover Meine Stadt Unfall: Tod eines Schülers bleibt ungesühnt
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11:43 17.07.2019
Foto: Quelle: dpa
HANNOVER

 Der Tod eines 16-jährigen Praktikanten bleibt ohne Strafverfolgung. Wie Thomas Klinge am Mittwoch mitteilte, wurde das Verfahren gegen den Geschäftsführer einer Pattenser Firma wegen fahrlässiger Tötung eingestellt. „Wir konnten keine Feststellungen treffen, die zum Tod des Jugendlichen geführt haben“, erklärte Oberstaatsanwalt Klinge.

Der Praktikant war am 29. Januar 2018 in einem Betrieb in Pattensen verunglückt. Kurze Zeit später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen. Nach NP-Informationen stammte er aus Holzminden und ging dort auf eine Berufsschule für Metallbau. In Pattensen absolvierte er ein zwölfmonatiges Betriebspraktikum. Er sei bereits sechs Monate im Betrieb gewesen, heißt es.

Kein hinreichender Tatverdacht

Der Unfall geschah, als der 16-Jährige Aluminiumteile an einen Kran befestigte. Dabei lösten sich die schweren Teile und begruben den Praktikanten unter sich. Klar ist, dass das die Todesursache war. Doch warum sich die Aluminium-Teile gelöst haben, konnte nicht geklärt werden.

Die Staatsanwaltschaft schaltete einen Gutachter ein. „Der Sachverständige hat Mängel im Arbeitsschutz festgestellt. Er konnte aber nicht feststellen, ob sie ursächlich für den Unfall gewesen sind“, erklärte Klinge. Insofern blieb der Staatsanwaltschaft nichts anderes übrig, als das Verfahren mangels Tatverdacht einzustellen.

Von Thomas Nagel

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