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Meine Stadt Hannover: Stünkel steht aufs Ehrenamt
Hannover Meine Stadt Hannover: Stünkel steht aufs Ehrenamt
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19:27 06.08.2010
Von Vera König
Stellte die 4. Freiwilligenbörse in Hannover mit vor: Erfolgsregisseurin Franziska Stünkel Quelle: Heck
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„Ich habe die Sonnenseite des Lebens erwischt. Ich habe einen Beruf, der mir Spaß macht, der mich erfüllt.“ Regisseurin und Drehbuchautorin Franziska Stünkel fühlt sich deshalb zur Gegenleistung verpflichtet: „So haben mich meine Eltern erzogen.“ Sie engagiert sich ehrenamtlich – und rät das auch jedem: „Für eine Bürgergesellschaft ist es besser, zu geben als zu nehmen.“

Ohne Zögern und trotz engen Terminkalenders war Stünkel bereit, Schirmfrau („Das passt besser als Herrin“) der Freiwilligenbörse zu werden. Alle zwei Jahre richtet das Netzwerk Bürgermitwirkung das Treffen in der Orangerie in Herrenhausen aus. 50 gemeinnützige Organisationen stellen sich am Sonntag, 15. August, von 11 bis 16.30 Uhr vor.

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Mitorganisatorin Ingrid Ehrhardt rechnet mit 2500 bis 3000 Besuchern. Neben jeder Menge Informationen über ehrenamtliche Arbeit, angefangen beim Katastrophenschutz und bis zur Schule, erwartet sie ein breitgefächertes Programm. Darunter eine Talk-Show mit Stünkel zum Thema „Leidenschaft Kino“. Kurz nach der Börse in der Orangerie wird Stünkels zweites ehrenamtliches Projekt zu sehen sein. Am Sonnabend, 21. August, feiert das Projekt „Rheingold“ im Opernhaus Premiere. Mit 50 Jugendlichen drehte die Regisseurin Videoclips zur Wagner-Oper.

Wer sich schon im Vorfeld von Börse und Projekt informieren will, findet Nützliches in der Neuauflage des „Handbuchs für Freiwillige“. Es kostet 3,50 Euro, wird gefördert von der Sparda-Bank und ist im Buchhandel erhältlich.

Andreas Krasselt 06.08.2010
06.08.2010