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Meine Stadt Hannover: So wenige Arbeitslose wie 1991
Hannover Meine Stadt Hannover: So wenige Arbeitslose wie 1991
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17:40 04.01.2019
Quelle: ZB
HANNOVER

Der Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt hält an: Im Dezember 2018 sank die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitsagentur Hannover im Vergleich zum Dezember 2017 von 6,8 auf nun 6,2 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um sieben Prozent auf 38 934 zurück. Das teilte die Agentur für Arbeit mit.

Agenturchefin Heike Döpke zeigte sich dementsprechend zufrieden: „Unter 39 000 Arbeitslose hatte ich für Dezember 2018 nicht erwartet“, erklärte sie. Einen solch niedrigen Wert habe man zuletzt vor 27 Jahren vermelden können. „Insgesamt eine sehr erfreuliche Arbeitsmarktentwicklung bei stabiler Wirtschaftslage“, resümierte Döpke. Dies zeige sich auch bei den Stellenangeboten: Im Gesamtjahr 2018 seien 33 847 offene Stellen gemeldet worden – 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Dezember zählte die Arbeitsagentur Hannover 10 735 freie Stellen im Bestand, 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr. In dem Monat gemeldet wurden 2569 Stellen, 196 mehr als im Dezember 2017.

Rund ein Fünftel (21,4 Prozent) der Stellen waren im Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung frei, ebenfalls ein Fünftel (21,4) gehören zum Segment Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit. Ebenfalls einen hohen Anteil meldeten die Bereiche Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (18,6 Prozent) sowie kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb, Tourismus (12,1).

Döpke wies darauf hin, dass die Arbeitslosenquoten im Bereich der Arbeitsagentur (entspricht im Wesentlichen der Region) sehr unterschiedlich ausgefallen seien: Im Agenturbezirk Hannover (im Schnitt aller Geschäftsstellen) waren es 6,2 Prozent, in der Landeshauptstadt war der Wert im Dezember mit 7,5 Prozent (Vorjahr: 8,1 Prozent) mit deutlichem Abstand am höchsten. Es folgen Langenhagen mit 6,1 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent), Garbsen mit 5,9 Prozent (6,4) und Burgdorf mit 5,6 (6,1). Am niedrigsten war die Arbeitslosigkeit in Burgwedel mit 3,2 Prozent (3,9), Wunstorf mit 3,9 Prozent (4,1) und Barsinghausen mit 4,0 (4,4). Dazwischen landeten Neustadt (4,7 Prozent), Lehrte (4,8 Prozent), Springe (4,9) und Laatzen (5,3).

Von Inken Hägermann

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