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Meine Stadt Hannover: So modern arbeiten die Mitarbeiter im DB-Neubau
Hannover Meine Stadt Hannover: So modern arbeiten die Mitarbeiter im DB-Neubau
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14:06 17.05.2019
Im Juni ziehen die DB-Mitarbeiter in den Neubau ein. Quelle: Heusel
Hannover

An der Wand des kleinen Raumes hängt ein Bild einer saftig grünen Wiese. Davor sind zwei schwarze Liegestühle aufgestellt. Nichts erinnert hier an die stressige Arbeit, die im Nebenraum wartet. Soll es auch nicht, denn in der „Oase“ können sich die künftigen Mitarbeiter des neuen Verwaltungsgebäude der Deutschen Bahn (DB) in der Rundestraße entspannen. Am Mittwoch ist das „Lister Dreieck“ am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und dem Hauptbahnhof nach zweieinhalb Jahren Bauzeit offiziell an die Eisenbahner übergeben worden. „Beeindruckend und gut gemacht“, lobte Bahnchef Richard Lutz den Neubau aus rotem Klinker und Glas.

Mitarbeiter haben keinen eigenen Schreibtisch

Etwa 950 Mitarbeiten von neun Standorten und aus 14 Unternehmen der DB werden im Juni in die 64 Millionen Euro teure niedersächsische Schaltzentrale einziehen. „Endlich sind die Mitarbeiter verschiedener DB-Bereiche unter einem Dach. Denn Eisenbahn ist ein Mannschaftssport“, sagte Lutz. Der Neubau erfülle all das, was man sich unter der modernen Arbeitswelt vorstelle.

Das neue DB-Gebäude in der Rundestraße

So gibt es zahlreiche Räume, in die sich Mitarbeiter in „Think-Tank“-Gruppen zurückziehen können. Dann gibt es eine Kantine, eine Lounge, ein Fitnessstudio, einen Club mit Tischkicker, ein Studierzimmer, eine Bibliothek zum ruhigen Lesen und Ruheräume. Im Café kann sogar entspannt gearbeitet werden. „Das ist genau das, was sich die jungen Leute heute wünschen“, sagte Lutz. Einen eigenen Schreibtisch werden die Mitarbeiter ebenfalls nicht haben. Denn drei Beschäftigte teilen sich zwei Arbeitsplätze, so soll eine offene Bürokultur entstehen.

„Gebäude ist fantastisch“

Auch die neue Eingangshalle vermittelt Offenheit. Durch das wetterfeste Folienkissendach dringt viel Licht in das Atrium und auf die neun Brücken, mit denen die Büroräume verbunden sind. „Das Gebäude ist fantastisch“, freute sich auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Er erinnerte sich an seine Zeit als Oberbürgermeister von Hannover, als er und die Verwaltung vergeblich versuchten, eine geeignete Nutzung für den Standort zu finden. „Als ich das Rathaus verlassen habe, muss da wohl etwas klüger herangegangen worden sein“, scherzte Weil.

Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette erinnerte an die Herausforderungen, die der Neubau mitbrachte. Der musste in die alte Passerelle eingelassen werden, die sich unter dem Gebäude befindet und auch da bleiben musste. „Wir hatten einen ehrgeizigen Zeitplan“, sagte Tegtmeyer-Dette. Die Zusammenarbeit mit dem Bauherren Kölbl-Kruse und der DB habe gut funktioniert. Eigentümer des Gebäudes ist die Firma Savills Investment, die die Büroräume an die DB vermietet.

Für Bahnchef Lutz war klar, dass es nicht sein letzter Besuch in Hannover sein wird. „Dann komme ich hier zum Tischkickern vorbei“, versprach er. Die Aufklärung gab es direkt im Anschluss: In Hannover hieße das „Krökeln“.

Von Sascha Priesemann

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