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Meine Stadt Hannover: Hauptbahnhof-Vorplatz endlich ohne Schienen
Hannover Meine Stadt Hannover: Hauptbahnhof-Vorplatz endlich ohne Schienen
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10:52 08.01.2020
KOMMEN WEG: Die alten Gleise der Linien 10 und 17 vor dem Ernst August Platz werden dieses Jahr demontiert. Quelle: Hottmann
HANNOVER

Seit Herbst 2017 fahren die Linien 10 und 17 nicht mehr über den Bahnhofsvorplatz zum Aegi, sondern unter dem Posttunnel entlang zum Raschplatz. Die alten Schienenanlagen aber sind noch da, und zumindest für den Ernst-August-Platz und für das Endstück zum Aegi gibt es jetzt endlich konkrete Rückbaupläne: Sie werden im Verlauf des Jahres entfernt, teilte die Infra mit, die im Auftrag der Üstra die Schienenanlagen baut und unterhält.

Hochbahnsteig am Aegi kommt weg, Grünstreifen bleibt

Für den Ausbau der Gleise der alten D-Linie vom Ernst-August-Platz bis zum Aegidientorplatz stehen rund eine Million Euro zur Verfügung: Für den Ausbau der Schienen und die anschließende Erneuerung der Bereiche des Ernst-August-Platzes kalkuliert die Infra alleine mit 700.000 Euro. Rund 300.00 Euro soll der Ausbau der Gleise am Aegidentorplatz inklusive des Abriss des Hochbahnsteigs kosten. Stattdessen werden Grünflächen angelegt, teilte Infra-Sprecher Jens Hauschke mit. Wann genau der Rückbau 2020 erfolge, stehe noch nicht fest.

BALD GESCHICHTE: Die Infra lässt dieses Jahr sowohl den stillgelegten Hochbahnsteig am Aegi demontieren als auch die Schienen im Grünstreifen. Der wird dann komplett begrünt. Quelle: Hottmann

Bahnhofsvorplatz bekommt barrierefreie Bushaltestelle

Für den Ernst-August-Platz ist neben dem Rückbau der Schienen zwischen Schillerstraße und Joachimstraße außerdem der Bau einer barrierefreien Bushaltestelle für beide Fahrrichtungen zwischen Bahnhofstraße und Luisenstraße vorgesehen, an der die Busse der Linien 121, 128 und 134 halten. Auch hier beginnen die Arbeiten in diesem Jahr, voraussichtlich im Frühjahr.

Vorgesehen ist dann auch eine Busspur über den Platz, zugleich strukturiert die Stadt die Kreuzung Ernst-August-Platz / Fernroder Straße / Joachimstraße und Luisenstraße neu, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Auch die Joachimstraße soll dann später neu strukturiert werden, heißt es in einer Verwaltungsvorlage, die Ende Januar im Stadtbezirksrat-Mitte erneut auf der Tagesordnung steht.

Rund eine Million Euro soll der Rückbau der Gleise des nicht mehr benötigten früheren Streckenabschnitts der D-Linie kosten, der zum Aegidientorplatz führte. Seit Herbst 2017 rollen auf diesem Ast keine Bahnen mehr. Während die Gleise am Ernst-August-Platz und der Hochbahnsteig am Aegi samt Schienen im Grünstreifen in diesem Jahr verschwinden, zieht sich die Demontage der Gleise in der Joachimstraße, am Thielenplatz sowie in der Prinzenstraße noch hin. Grund ist die Bahn-Baustelle an der Königstraße.

Schienen bleiben wegen Thielenplatz erst mal liegen

Zunächst liegen bleiben dagegen die Gleise in der Joachimstraße, am Thielenplatz und in der Prinzenstraße. Das liegt an der Großbaustelle der Deutschen Bahn am Thielenplatz, die in unmittelbarer Nähe die Brücke über die Königstraße erneuert. Während der Bahnverkehr schon lange wieder über die Brücke läuft, müssen sich Fußgänger, Rad- und Autofahrer im Innenstadtbereich noch gedulden: Die Königstraße bleibt noch bis zum Frühjahr gesperrt. Restarbeiten haben sich hinausgezögert.  

Doch auch wenn die Königstraße wieder frei ist, bleiben die Schienen dort wohl erst einmal im Boden. Die Stadt plant den Umbau des Thielenplatzes, mit breiteren Geh- und Radwegen und Bäumen. In diesem Zusammenhang sollen dann auch die alten Schienen weg. Mit einem Umbau des Platzes ist ist allerdings erst 2021/22 zu rechnen.

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