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Meine Stadt Das ist beim Fest der Kulturen los
Hannover Meine Stadt Das ist beim Fest der Kulturen los
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15:20 12.08.2019
Farbenfroh: Ralf Sonnenberg, Sabine Tegtmeyer-Dette, Traute Petershagen und Gerd Kespohl präsentieren das Plakat zum Fest der Kulturen. Quelle: Christian Behrens
Hannover

„Unsere Stadt hat ein internationales Herz“, sagt Sabine Tegtmeyer-Dette, derzeit amtierende Verwaltungschefin. Am Samstag (17. August) wird sie das Fest der Kulturen rund um das Rathaus eröffnen. Für alle ein Muss, die Vielfalt bei Musik, Tanz und Gastronomie genießen.

Das Event steigt zum neunten Mal. Der städtische Eventmanager hat zur Unterstützung wieder Traute Petershagen und Gerd Kespohl vom Kulturzentrum Pavillon gewonnen. Sie sind für die Tanzbühne und Konzerte verantwortlich.

Allein auf der Tanzbühne wollen 30 Gruppen und Solisten auftreten. Das Programm dort reicht von Akrobatik aus dem Senegal über orientalische Träume bis zum Zouk aus Brasilien.

In der Stadt leben 178 Nationen

„Das Fest der Kulturen zeigt, wie bunt, international und weltoffen die Stadt ist“, so Tegtmeyer-Dette. Hier leben Menschen aus 178 Nationen. Initiativen, Vereine und Verbände finden auf dem Fest der Kulturen den Rahmen zur Selbstdarstellung, zur Information und zur Suche nach Unterstützern.

Auf der Hauptbühne (Trammplatz) ist am Sonnabend von 12 bis 23 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr Weltmusik zu hören. Teilweise, so Kespohl, formieren sich die Bands aus Akteuren von acht Nationen.

Streetfood aus vielen Kontinenten

Ebenfalls auf dem Trammplatz finden sich 50 Stände mit internationalem Essen und Trinken. Alkoholfreie Cocktails ebenso wie ein Craft-Biergarten oder Streetfood aus Afrika, Armenien und Haiti. Dort präsentieren sich auch die Ratsfraktionen am Sonnabend. Bis auf die AfD, die kurzfristig abgesagt hat.

Im Maschpark steht erstmals der Happy Hippie Jew Bus, ein Reisemobil, in dem auf spielerische Art Informationen über das jüdische Leben vermittelt werden. Auf der Kinder- und Jugendwiese zwischen Rathaus und Nord/LB können die Kleineren Graffiti gestalten, Freundschaftsarmbänder basteln oder sich mit Henna bemalen.

Wer es ruhiger mag, kann auf Entdeckungsreise ins Museum August Kestner gehen. Der Eintritt ist frei; geplant sind auch Führungen.

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Von Vera König

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