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Meine Stadt Marc Hansmann: Der Raschplatz-Durchgang soll verschwinden
Hannover Meine Stadt Marc Hansmann: Der Raschplatz-Durchgang soll verschwinden
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19:15 16.08.2019
MACHT SICH GEDANKEN: Der Durchgang zum Raschplatz vom Andreas-Hermes-Platz (Hintergrund) will SPD-OB-Kandidat Marc Hansmann dicht machen und den Platz grundlegend neu aufbauen. Quelle: Schaarschmidt
HANNOVER

Beim Thema Sicherheit und Ordnung hat sich nun auch Marc Hansmann, der SPD-Kandidat für die Oberbürgermeister-Wahl am Freitag zu Wort gemeldet. Doch anders als sein Mitbeweber Eckhard Scholz von der CDU, setzt Hansmann nicht zuerst auf den Ausbau des städtischen Ordnungsdienstes – sondern auf städtebauliche Veränderungen.

Treppen und Durchgang zum Raschplatz sollen weg

Und zwar dort, wo sich aktuell die Trinker-und Obdachlosenszene der Stadt verstärkt aufhält: Unter der Raschplatz-Hochbrücke bis hoch zum Andreas-Hermes-Platz.

Sein Vorschlag: Nach Fertigstellung des Hotel-Hochhauses will er den Andreas-Hermes-Platz neu gestalten lassen, über einen städtebaulichen Wettbewerb und mit Bürgerbeteiligung. Die Treppenabgänge vom Pavillon runter in die Passerelle sollen verschwinden, die Fläche ebenerdig gestaltet und der Durchgang zum Raschplatz rückwärtig zum Hauptbahnhof geschlossen werden.

Idee: Kontaktladen Mecki zieht in die alte Polizeistation

„Diese Unterführung wird kaum angenommen, von Frauen schon gar nicht“, sagt Marc Hansmann. „Wir müssen ein steigendes Sicherheitsgefühl mit der Sozialarbeit und städtebaulicher Modernisierung verbinden“, so sein Ansatz.

Heißt übersetzt: Der Kontaktladen Mecki unter der Hochbrücke – und künftig hinter der Mauer zum Andreas-Hermes-Platz – zieht in die ehemalige Polizeistation, vergrößert sich von jetzt 100 Quadratmeter auf dann 350 Quadratmeter. Die Fläche steht aktuell leer.

„Wir müssen uns auch um die obdachlosen Mitbürger kümmern“

Zudem möchte der SPD-Kandidat vor dem Mecki einen Außenplatz mit Aufenthaltsqualität gestalten, analog einer Gastro-Außenbewirtschaftung. „Durch einen Ausbau des Angebotes von Mecki können wir die Sozialarbeit deutlich verbessern“, so Hansmann. „Wir müssen uns auch um die obdachlosen Mitbürger kümmern, für mich gehören alle Menschen, die in Hannover leben, zu dieser Stadt.“ Den Umzug von Mecki will Marc Hansmann unter Stadt, Region und Land zu je einem Drittel aufteilen. Die Diakonie ist Trägerin von Mecki, deren Pastor Rainer Müller-Brandes steht hinter den Plänen: „Der Kontaktladen ist viel zu klein für die Anzahl Menschen, die wir betreuen.“

Sozialarbeit geht Marc Hansmann vor

Um die Einhaltung der Regeln im öffentlichen Raum am Raschplatz und am Andreas-Hermes-Platz sollen sich städtischer Ordnungsdienst und vor allem die Polizei kümmern. „Mehr Polizeipräsenz auf den Straßen, wie von Polizeipräsident Volker Kluwe angekündigt, halte ich für richtig“, so der SPD-OB-Kandidat weiter. Wenn sich nicht an die Regeln gehalten werde, müsse man dafür sorgen. Zuerst gehe es ihm aber um die Sozialarbeit, dann erst um ordnungspolitische Maßnahmen, betonte Marc Hansmann am Freitag.

Von Andreas Voigt

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