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Meine Stadt Neues VW-Logo: So leuchtet jetzt der Telemoritz
Hannover Meine Stadt Neues VW-Logo: So leuchtet jetzt der Telemoritz
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06:37 13.09.2019
Leuchtet: Am VW-Tower wird für die EMO, die weltweit größte Messe für Metallbearbeitung, geworben. Auch das VW-Logo oben wird ausgetauscht, aber erst angestrahlt, wenn alles fertig ist. Quelle: Moritz Frankenberg
Hannover

Nanu, plötzlich sieht alles anders aus: Wer über die Raschplatzhochstraße fährt oder einfach mal von der Hamburger Allee aus nach oben statt auf den Verkehr (oder statt auf das Handy) schaut, sieht seit Donnerstagabend eine fast lebendig wirkende Telemoritz-Säule. Der VWN-Tower hinter dem Hauptbahnhof macht sich fein. Die Werbung für die Messe Emo vom 16. bis 21. September ist schon auffällig. Aber da ist ja noch etwas.

Auf dem Turm nämlich sind bereits seit Tagen – je nach Wetterlage – Kletterer unterwegs, die aus dem alten 3-D-Logo von VW das neue Logo in 2 D (flach) zaubern, indem sie die bis zu neun Meter großen Folien austauschen. Neue effizientere LED-Leuchten gibt es schon, die werden aber erst angeknipst, wenn wirklich alles fertig ist.

Bilder: So leuchtet der Telemoritz

Am VW-Tower wird für die EMO, die weltweit größte Messe für Metallbearbeitung, geworben. Auch das VW-Logo oben wird ausgetauscht, aber erst angestrahlt wenn alles fertig ist.

Doch das ist nur der Anfang, bei VWN in Stöcken werden die Folien ebenso ausgetauscht, auch die Händler sollen innerhalb von eineinhalb Jahren ihre Logos anpassen. Dafür gibt es laut VWN-Sprecher Tobias Salzmann auch eine finanzielle Unterstützung. Noch mehr Zeit bekommen die Händler für die konzeptionelle Neugestaltung ihrer Verkaufsräume, die im VW-Jargon jetzt „Show Rooms“ heißen. „Das Logo ist ja die sichtbare Konsequenz des neuen Markenauftritts“, erklärt Salzmann. Auch die Art der Werbespots werde sich ändern.

Bei den Logos zumindest ist schlicht angesagt, die Buchstaben haben nicht nur räumlich von 3D auf 2D abgespeckt, sie sind schlanker. Dass die Farbe Schwarz das begünstigt, haben die Macher wohl geahnt, schwarz-weiß ist jetzt die Schrift, man geht weg vom fetten dunkelblau-silber.

Was für die einen voll Retro und damit total angesagt ist, ist für die anderen ein Rückschritt in die 1960er Jahre. In den sozialen Netzwerken wurden bereits über das „Opa-Logo“ gelästern. Aber in Zeiten von Klimawandel und „Friday for Future“ sowie dem VW-Dieselskandal ist Abspecken angesagt – wenn das den auch für die Treibhausgasemissionen gilt, umso besser.

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Von Petra Rückerl

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