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Meine Stadt Hannover: Verwaltung will Grundschulneubau prüfen
Hannover Meine Stadt Hannover: Verwaltung will Grundschulneubau prüfen
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17:13 27.08.2018
MARODE: Die Sanierung der Grundschule Mühlenberg wäre nach Ansicht der Verwaltung nicht wirtschaftlich. Sie schlägt einen Neubau vor.
MARODE: Die Sanierung der Grundschule Mühlenberg wäre nach Ansicht der Verwaltung nicht wirtschaftlich. Sie schlägt einen Neubau vor. Quelle: Schaarschmidt
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Hannover

Die Grundschule Mühlenberg mit angeschlossenem Familienzentrum in der Leuschnerstraße ist hochgradig sanierungsbedürftig. Die Verwaltung möchte sie daher durch einen Neubau ersetzen. Der Jugendhilfeausschuss des Rats hat am Montag einem entsprechenden Prüfauftrag nur formal behandelt, da er von der CDU in die Fraktion gezogen wurde.

Was das Ganze kosten wird, ist noch unklar. Zunächst soll die Verwaltung untersuchen, ob sich das Projekt als ÖPP-Modell wirtschaftlich umsetzen ließe und erst bei einem positiven Befund ein Vergabeverfahren vorbereiten.

Umgesetzt werden soll das Bauprojekt gegebenenfalls abschnittsweise auf dem vorhandenen Grundstück, wobei der Schulbetrieb während der gesamten Phase weitgehend uneingeschränkt weitergehen soll. Im ersten Bauabschnitt sollen das derzeitige Familienzentrum und de bestehende Sporthalle abgerissen werden und Platz für den Schulneubau schaffen. Während des Baus kann der Schulbetrieb im verbleibenden Gebäudekomplex fortgesetzt werden. Zusätzlich sollen noch mobile Einheiten aufgestellt werden.

Nach dem Umzug der Schule in das neue Gebäude sollen dann im Rahmen des zweiten Bauabschnitts das alte Schulgebäude abgerissen und eine Sporthalle sowie das Familienzentrum neu gebaut werden. Für die im Familienzentrum betreuten Kinder werden wechselnde Interimslösungen angeboten. Mitte 2024 könnte das Familienzentrum, dann in Trägerschaft der Caritas, an die Leuschnerstraße zurückziehen.

Die Grundschule Mühlenberg wird im laufenden Schuljahr von 445 Schülern besucht. Für die kommenden Jahre geht die Verwaltung von einer konstanten bis leicht steigenden Schülerzahl aus. Im Familienzentrum „Maximilian Kolbe“ werden insgesamt bis zu 93 Kinder betreut.

Von Andreas Krasselt