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Meine Stadt Hannover: Stadt prüft vier Standorte für Schulneubau
Hannover Meine Stadt Hannover: Stadt prüft vier Standorte für Schulneubau
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19:21 20.06.2019
ÄLTESTE GESAMTSCHULE HANNOVERS: Für die IGS Linden zeichnet sich immer deutlicher ein Neubau ab. Der wird aber wohl nicht vor 2030 beginnen Quelle: Michael Wallmüller
HANNOVER

Die IGS Linden ist nicht nur die älteste integrierte Gesamtschule der Stadt, mit ihren rund 1400 Schülern ist sie auch eine der größten Schulen Hannovers – und ihr baulicher Zustand ist in vielen Bereichen nicht mehr zeitgemäß oder sogar nicht mehr zumutbar wie die stinkenden Toiletten. Darüber herrscht in Kommunalpolitikerkreisen Einigkeit, unklar ist bislang die Frage, ob eine umfangreichere Sanierung ausreicht oder ein Neubau die bessere Lösung ist.

Schule und Eltern bitten um fortlaufende Sanierungen

Aktuell geht der Trend zum Neubau – das teilte Jörg Gronemann vom städtischen Gebäudemanagement am Mittwochabend bei einer Anhörung zur IGS im Stadtbezirksrat Linden-Limmer mit. Neben Gronemann waren noch IGS-Schulleitung sowie Eltern- und Schülervertretern dabei. Ergebnis: Die aktuellen baulichen Zustände an der Schule wurden allgemein als miserabel eingestuft und die Bitte an die Stadt gerichtet, die bereits laufenden Sanierungen an den Schulgebäuden wie geplant fortzuführen – trotz Parallelplanung für einen Neubau. Dies sicherte die Stadt im Bezirksrat zu –die zweite gute Nachricht des Abends.

Ampelgruppe verkündete Plan für Neubau schon Mitte Mai

Im Prinzip hat der Fachbereichsleiter vom städtischen Gebäudemanagement aber auch nur das bekräftigt, was die Ampelgruppe im Rat in der zweiten Maihälfte öffentlich schon verkündet hatte: Die Planungen eines Neubaus für sechs Jahrgänge – auch wenn die Bauarbeiten noch bis 2030 auf sich warten lassen könnten. Immerhin: Bis Ende 2020 will die SPD einen Standort ermittelt und die Gruppenpartner im Rat von ihrem Vorhaben auf ihre Seite gezogen haben.

„Nachdem die Ratspolitik damit einen Anfang gemacht hat, muss der Vorstoß jetzt mit Inhalten gefüllt werden. Und zwar so, dass sie nicht auf die lange Bank geschoben werden“, fordert Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube (parteilos). Stadt und Kommunalpolitik gehen von Baukosten in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags aus – der 2017 fertiggestellte Neubau der IGS Mühlenberg etwa hatte 63 Millionen Euro gekostet.

Stadt prüft vier Standorte – auch jenseits des Schnellwegs

Die Stadt prüft nach Angaben von Jörg Gronemann vier Standorte, darunter auch die Idee, einen Neubau auf der gegenüberliegenden Seite des Westschnellwegs zu realisieren und den mit dem Hauptgebäude der IGS durch eine Brücke zu verbinden. Die IGS selber favorisiert einen Neubau am aktuellen Standort, der während des laufenden Schulbetriebs realisiert wird.

Von Andreas Voigt

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