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Meine Stadt Hannover: Weitere Finanzspritze für Musiktechnik-Museum
Hannover Meine Stadt Hannover: Weitere Finanzspritze für Musiktechnik-Museum
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17:30 01.12.2019
SO SOLL ES AUSSEHEN: Der Entwurf des geplanten Musiktechnik-Museums im Rundbunker am Weidendamm. Quelle: Deutsche Rockmusik Stiftung
Hannover

Das geplante Musiktechnikmuseum BackwardPLAYForward am Weidendamm, Ecke Kopernikusstraße ist seiner Realisierung ein weiteres Stück näher gekommen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat weitere Fördermittel von bis zu einer Million Euro für das Projekt bewilligt, wie die FDP Haushaltsexpertin Ulla Ihnen mitteilte.

Für Initiator Holger Maack, Geschäftsführer der Deutschen Rockmusikstiftung und des Musikzentrums, eine dringend nötige Finanzspritze. Denn nachdem die Stiftung zusätzlich zu dem Rundbunker in der Nordstadt auch noch das Nachbargrundstück gekauft hat, war die bisherige Kalkulation Makulatur. „Wir konnten dadurch unser Konzept erweitern“, verrät Maack. Aber das kostet auch mehr Geld. „Wir sind Yasmin Fahimi sehr dankbar für ihren Einsatz.“ Die SPD-Bundestagsabgeordnete habe sich von Anfang an für das Projekt stark gemacht und auch die zusätzlichen Mittel beantragt. „Ohne die zusätzliche Million des Bundes wären wir ein Jahr zurückgeworfen worden.“

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Bislang hatte der Bund eine Förderung von 4,5 Millionen Euro zugesichert, vom Land kommen noch einmal etwa 150.000 hinzu. Die Stadt fördert das Vorhaben bislang mit jährlich 50.000 Euro. Aktuell bemüht sich Maack um eine Erhöhung der städtischen Förderung auf 100.000 Euro jährlich und eine zusätzliche Einmalzahlung. 200.000 Euro würden noch benötigt, um das Deutsche Zentrum für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Musiktechnik, wie das Projekt offiziell heißt, zu finanzieren.

Mehr Platz für die Zukunft der Musiktechnik

Es soll eine Art Mitmach-Museum werden, das auf anschaulich-spielerische Art die Geschichte der Musiktechnik vermitteln, aber auch einen konkreten Blick in die Möglichkeiten der Zukunft eröffnen will. „Auf nur einem Grundstück wäre es dann doch sehr eng geworden“, betont Maack. Der Platz hätte dann in erster Linie für den musealen Anteil genutzt werden müssen. „Doch gerade die Zukunft ist spannend.“

Ursprünglich hätte das Museum nur über eine Gesamtfläche von etwas mehr als 1000 Quadratmeter verfügt. Nach der aktualisierten Planung sollen es nun drei Etagen mit jeweils 800 bis 900 Quadratmetern werden. Jeder Bereich – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – würde so seine eigene, abgetrennte Abteilung erhalten können.

Partner aus der Forschung gesucht

Während der Kern der Ausstellung zur Vergangenheit auf den Erinnerungsstücken des in Konkurs gegangenen CD-Produzenten EDC basiere, würden die anderen Teile mit Partnern auch in wechselnden Ausstellungen bestückt. „Für den Zukunftsbereich würde ich mir Partner aus der Forschung wünschen, von der Uni und der Hochschule“, so Maack. „Es wäre spannend, zu gucken, woran gerade geforscht wird.“ Auch eine Kooperation mit Sennheiser würde dem Projekt gut stehen.

Bevor konkret mit Planungen begonnen werden kann, hat Maack noch jede Menge Papierkram zu erledigen. „Ich hoffe, die Zuwendungsbescheide im nächsten Jahr zu erhalten“, sagt er. „Dann können wir 2021 anfangen zu bauen, würden 2022 die Fertigstellung feiern und 2023 eröffnen.“ Man müsse sich eben Ziele setzen.

Von Andreas Krasselt

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