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Meine Stadt Hannover: Moscheen fordern nach Anschlag mehr Schutz
Hannover Meine Stadt Hannover: Moscheen fordern nach Anschlag mehr Schutz
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18:33 19.03.2019
MEHR SCHUTZ GEFORDERT: Besucher am Tag der offenen Moschee im Gotteshaus am Weidendamm. Quelle: Foto: Schaarschmidt
Hannover

Nach dem Terroranschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch mit 50 Toten befürchten auch hannoversche Moslems ähnliche Angriffe. In einem offenen Brief an Polizeipräsident Volker Kluwe bittet der Moscheenbund Hannover daher um eine Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen.

„Ich möchte Sie mit diesem Schreiben bitten, alle geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, damit muslimische Einrichtungen in Hannover von ähnlichen terroristischen Gewaltakten verschont bleiben“, schreibt Mohammed Belal El-Moggaddedi, der Sprecher des Moscheenbundes, einer seit 2012 bestehenden Vereinigung von zehn Moscheegemeinschaften in der Stadt.

Zumindest in den kommenden Tagen und Wochen sollten Streifenwagen häufiger in den Stadtteilen, in denen sich Moscheen befänden, Präsenz zeigen. „Darüberhinaus wäre es sinnvoll, polizeibekannte und gewaltbereite Rechtsextremisten wie auch ihre Netzwerke schärfer zu beobachten“, heißt es weiter in dem Schreiben. Der terroristische Akt von Christchurch könne auch hiesigen Rechtsextremen Anlass geben, ihrem Hass freien Lauf zu lassen. Es habe bereits in der Vergangenheit Brandanschläge, Drohungen und Schmierereien gegen Moscheen in Niedersachsen gegeben.

Bei der Polizei war der Brief am Dienstag noch nicht eingegangen. Natürlich fließe das tragische Geschehen in Christchurch in die permanente Lagebewertung ein, beruhigte ein Sprecher. „Es gibt jedoch zum jetzigen Zeitpunkt weder Anhaltspunkte auf eine Erhöhung der Gefährdungslage noch gibt es Hinweise für eine konkrete Gefährdung der Moscheen in Hannover.“

Von Andreas Krasselt

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