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Meine Stadt Hannover: Kronsrode-Mitte ist zu Ende geplant
Hannover Meine Stadt Hannover: Kronsrode-Mitte ist zu Ende geplant
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19:26 07.05.2019
Ein Stadtteil entsteht: Die meisten Häuser in Kronsrode-Mitte haben drei oder vier Geschosse. Wie der Entwurf der Architekten Kellner, Schleich, Wunderling (KSW) aus Hannover für eines der am Dienstag vorgestellten acht Baufelder. Quelle: KSW
HANNOVER

Das architektonische Gesicht von Kronsrode-Mitte ist fertig – am Dienstag hat die Stadt die Bebauung für die letzten acht Baufelder von insgesamt 13 vorgestellt. Die ersten fünf Baufelder hatte die Stadt im Januar präsentiert. Aus 32 eingereichten Entwürfen wurden die Preisträger ermittelt. Sechs der acht Sieger kommen aus Hannover. Ein Architekt sitzt in Sarstedt (Landkreis Hildesheim), ein anderer in Frankfurt.

Kronsrode – Niedersachsens größtes Wohnbauprojekt

„Das spricht für die Qualität der hannoverschen Architektenbüros“, sagte Dirk Schleicher von Delta Bau, der der Bauträger-Interessengemeinschaft aus sechs großen hannoverschen Wohnungsbauunternehmen angehört. Sie haben sich eigens für dieses Bauvorhaben zusammengetan, denn immerhin entsteht am Kronsberg, mit dem Wohngebiet „Kronsrode“ als Stadtteilerweiterung Bemerodes, Niedersachsens größtes Wohnbauprojekt mit rund 3500 Wohnungen für 8000 Bürger, inklusive Grundschule und Kita – und einem Bauvolumen von etwa 500 Millionen Euro.

Bitte lächeln: Große hannoversche Bauträger realisieren das Wohngebiet „Kronsrode“ gemeinsam. Am Dienstag haben sie mit Stadtbaurat Uwe Bodemann (vorne, Zweiter von rechts) und Architekturprofessor Markus Neppl (hinten, Zweiter von rechts) von der Leibniz Uni die Entwürfe des zweiten Hochbauwettbewerbs in der Bauverwaltung der Stadt vorgestellt. Die Pläne sind dort bis Ende Mai in einer Ausstellung zu besichtigen. Quelle: Villegas

Ein Drittel der 3500 Wohnungen entstehen auf den acht Baufeldern, die von den Architekturbüros Kellner Schleich Wunderling (zwei Baufelder, eins mit einem Kölner Partner), gruppeomp Architekten, Jabusch + Schneider Architekten, Hübotter+Stürken+Dimitrova Architektur & Stadtplanung, Architekten BKSP (alle Hannover), Kiefer + Kiefer und Stefan Forster Architekten. Die Entwürfe sind ab sofort bis Sonnabend, 29. Mai in der städtischen Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, zu besichtigen. Alle Siegerentwürfe setzen wie schon die Gewinner bei den fünf vorherigen Baufeldern auf Klinkerfassaden.

90 Prozent Mietwohnungen, 25 Prozent öffentlich gefördert

Baubeginn soll schon Ende des Jahres sein, mit der Fertigstellung rechnen die Bauträger Ende 2021, Anfang 2022. Etwa 90 Prozent werden Mietwohnung, zehn Prozent bieten die Unternehmen als Eigentumswohnungen auch, auch als Reihenhäuser und WG-Wohnungen. Jeweils 25 Prozent eines Baufeldes sind geförderte Wohnungen. „Es gibt unterschiedliche Wohnungen und Wohnformen für jeden Geldbeutel“, so Matthias Herter von Meravis Wohnungsbau. Die Gebäude haben jeweils in der Regel drei bis vier Geschosse, lediglich ein Gebäude bekommt sieben Etagen, Bauträger ist hier die städtische Baugesellschaft Hanova. Gastronomie, Vollversorger und mehrere Stadtteilplätze sollen die Attraktivität von Konsrode-Mitte noch anheben.

Die „Gebäude haben Individualität und Kollektivität“

Ohnehin waren sich Stadtbaurat Uwe Bodemann, die Wohnungsbauunternehmen und Dozent Markus Neppl von der Uni Hannover als Mitglied des Preisgerichts einig, dass das Qualitätsbewusstsein für Kronsrode fortgeführt worden sei. „Das Besondere ist, dass es ein Stadtteil an der Landschaft am Rande Hannovers ist. Die Gebäude haben Individualität, aber auch Kollektivität und stehen in Würde nebeneinander.“ Einen Slogan hat Kronsrode-Mitte jetzt auch: „Bitte, bitte, Mitte“.

Die Baupläne für Kronsrode-Süd sollen ab 2022 folgen. Dort ist Einzelvermarktung geplant.

Von Andreas Voigt

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