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Meine Stadt Hannover: Immer mehr Trunkenheitsfahrten auf E-Scootern
Hannover Meine Stadt Hannover: Immer mehr Trunkenheitsfahrten auf E-Scootern
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14:36 21.10.2019
Kontrolle: Ein E-Scooterfahrer wird von einem Polizisten verwarnt. Quelle: Fabian Sommer/dpa
Hannover

Eine hohe Anzahl von Trunkenheitsfahrten auf E-Scootern verzeichnet die Polizei aktuell in Hannover. Nachdem die Polizeidirektion vor rund einem Monat eine erste Bilanz zum neuen Verkehrsmittel E-Scooter gezogen hat, sind nur erneut aktuelle Zahlen erhoben worden – mit einer krassen Steigerung.

Einsatzkräfte stellten bei den Verkehrskontrollen seit Juni 117 E-Scooter-Fahrer fest, die unter dem Einfluss alkoholischer Getränke standen. „Dies stellt somit eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vormonaten dar“, so Polizeisprecher Philipp Hasse. Zum Vergleich: Mitte September lag die Zahl der Trunkenheitsfahrten noch bei 38. Bei den Fahrten unter Einfluss von Betäubungsmitteln musste eine Verdopplung auf zehn festgestellt werden.

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0,00-Promillegrenze auf dem Scooter

In diesem Zusammenhang weist die Polizeidirektion Hannover darauf hin, dass für junge Fahrer (bis Vollendung des 21. Lebensjahres) sowie für Personen in der Führerschein-Probezeit eine 0,00-Promillegrenze gilt. „Wer zuviel getrunken und auf dem E-Roller unterwegs ist, muss damit rechnen, seinen Führerschein zu verlieren“, erklärt Hasse. Der E-Scooter ist rechtlich als Kraftfahrzeug eingestuft. Das vergessen offenbar viele junge Menschen, die sonst mit dem Rad unterwegs sind, wo die Grenze zur absoluten Fahruntauglichkeit bei 1,6 Promille liegt. „Lassen Sie also den E-Scooter stehen, wenn Sie Alkohol konsumiert haben“, rät deshalb Verkehrsdezernent Nils Weber.

Auch Unfallzahlen steigen weiter

Auch die Scooter-Unfallzahlen sind laut Polizei gestiegen. Mitte September hatte die Polizei Hannover noch 15 Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit E-Scootern gezählt. Einen Monat später wurden bereits 18 Unfälle registriert. 16 Kollisionen wurden dabei von den E-Scooter-Fahrern verursacht. Bei den Unfällen sind insgesamt 15 Personen verletzt worden.

Insbesondere bei den Verkehrsverstößen registriert das Verkehrsdezernat deutlich steigende Zahlen. 103 Verstöße wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zählten die Beamten mittlerweile.

Von Simon Polreich

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