Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Hannover: Frau verletzt Zugbegleiterin nach Kontrolle
Hannover Meine Stadt Hannover: Frau verletzt Zugbegleiterin nach Kontrolle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:04 26.06.2019
AUSRASTER: Nach einer Fahrscheinkontrolle attackierte eine 29-Jährige in der S-Bahn die Zugbegleiterin und verletzte sie. Da die Frau beim Angriff aber ihr Handy verlor, konnte sie später ermittelt werden. Quelle: Foto: Heidrich
HANNOVER

Ausraster in der S-Bahn: Eine 29 Jahre alte Frau hat nach einer Fahrkartenkontrolle die Kontrolleurin angegriffen, indem sie zunächst auf ihren Oberkörper eingeschlagen und dann die Brille aus dem Gesicht geschlagen hat, teilte die Bundespolizei mit. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen 17 Uhr in einer S-Bahn aus Kleefeld in Richtung Hauptbahnhof.

Keine Karte für 1. Klasse – da griff Frau die Kontrolleurin an

Die Frau türkischer Herkunft saß mit einem männlichen Begleiter (28) in der 1. Klasse, wofür sie keinen Fahrschein hatte. Während sie überprüft wurde, griff die 29-Jährige die Zugbegleiterin (40) an. Die Kontrolleurin flüchtete danach, wurde von der aggressiven Frau aber verfolgt und übel beleidigt, so die Bundespolizei weiter. Zwei unbeteiligte männliche Mitfahrer (18, 33) griffen ein und beruhigten die Situation. Bei der Ankunft im Hauptbahnhof verschwand die Türkin dann unerkannt.

29-Jährige verliert bei Attacke im Abteil ihr Handy

Pech für sie: Bei dem Angriff auf die Zugbegleiterin hatte sie im Abteil ihr Handy verloren. Die Bundespolizisten nahmen es an sich und warteten ab: Dann klingelte das Telefon, die 29-Jährige meldete sich –und wurde postwendend zur Wache bestellt. Dort wurden ihre Personalien aufgenommen, und die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung gegen die 29-Jährige ein. Zudem sicherte die Bundespolizei die Videoaufnahmen aus der S-Bahn. Die Zugbegleiterin hatte inzwischen ihren Dienst abgebrochen und ließ sich aufgrund ihrer Verletzungen ärztlich behandeln, sie die Bundespolizei weiter.

Von Andreas Voigt

Für Radfahrer sind Zweirichtungsradwege auf ausreichend breiten Bürgersteigen in der Regel eine angenehme Sache. Die meisten von ihnen hat die Stadt Hannover kürzlich dennoch abgeschafft – ohne darüber zu informieren. Der Ärger bei der Politik ist groß.

26.06.2019

Bei Kontrollen des Radverkehrs hat die Polizei Hannover am Dienstag insgesamt 122 Verstöße festgestellt, die meisten Radler waren auf der falschen Seite unterwegs. Außerdem zogen die Beamten den E-Scooter eines 21-Jährigen aus dem Verkehr – er hatte keinen Nachweis der Versicherung bei sich.

26.06.2019

Breitere Radwege sind schlecht für Gesundheit und das Klima, weil durch sie Staus auf den Straßen entstehen. So sieht es Hannovers FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke – und erntete dafür heftige Kritik. Er wehrt sich gegen den „Shitstorm“.

26.06.2019