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Meine Stadt Verpflegung im Ernstfall: Feuerwehr bekommt neue Küchenfahrzeuge
Hannover Meine Stadt Verpflegung im Ernstfall: Feuerwehr bekommt neue Küchenfahrzeuge
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17:11 26.04.2019
Der symbolische Schlüssel: Regionsrätin Cora Hermenau übergibt die Fahrzeuge offiziell an Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing.
Der symbolische Schlüssel: Regionsrätin Cora Hermenau übergibt die Fahrzeuge offiziell an Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing. Quelle: Wilde
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Hochwasser oder Waldbrände – in Zeiten des Klimawandels kommt es wesentlich häufiger, als noch vor einigen Jahren zu mehrtägigen Einsätzen der Feuerwehr. So auch vor einem knappen halben Jahr beim Moorbrand in Meppen. Genau so wichtig wie die Hilfe, ist dabei auch die Verpflegung der Einsätzkräfte. Um diese zu gewährleisten, hat die erste Regionsrätin Cora Hermenau im Namen der Region Hannover am Freitag fünf neue Küchenwagen an die Feuerwehrbereitschaften Barsinghausen, Burgwedel, Hemmingen, Neustadt und Burgdorf übergeben. „Die Bedeutung der Verpflegung während der Einsätze ist nicht zu unterschätzen“, macht Martin Voß, Leiter des Amts für Brand- und Katastrophenschutz bei der Schlüsselübergabe deutlich.

Fahrzeuge kommen ohne Stromversorgung aus

Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing spricht von einer „neuen Innovation“, die entstanden sei. Dass der Wagen nur eine Ebene hat und nicht auf einem Lkw-Fahrgestell liegt, sei bundesweit einzigartig. Rund 1,5 Millionen Euro haben die Fahrzeuge gekostet. Besonders sei auch das leichte Gewicht von 6,9 Tonnen. Ausgestattet sind die Fahrzeuge, die ohne Gas- und Stromversorgung am Einsatzort auskommen, mit Kühl- und Küchengeräten aus Edelstahl.

Horst Holderith, Leiter der Feuerwehrbereitschaft Burgwedel, freut sich über das neue Fahrzeug: „Seit Jahren war das immer ein ganz wichtiges Thema.“ Er ist vor allem von der niedrigen Essensausgabe begeistert. „Ich habe es schon erlebt, dass man die heiße Suppe dicht gedrängt mehrere Stufen transportieren musste.“

Gebrauch muss erst geübt werden

Doch bevor es richtig los geht, muss sich die Küchengruppe mit den neuen Geräten vertraut machen. „Das passiert zunächst in kleinen Gruppen und wird dann ausgeweitet.“ Doch so sehr sich Holderith über den neuen Gerätewagen freut, hofft er auf einen seltenen Gebrauch: „Nur zum üben kann er gerne ganz oft eingesetzt werden.“

Von Cecelia Spohn