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Meine Stadt Protestzug gegen das Polizeigesetz zieht durch Hannover
Hannover Meine Stadt Protestzug gegen das Polizeigesetz zieht durch Hannover
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16:15 11.05.2019
Die dritte Demonstration gegen das niedersächsische Polizeigesetz hat an der Goseriede begonnen. Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

Der Dienstag rückt näher. Daher war es wohl das letzte große Aufbäumen der Gruppen, die sich unter dem Hashtag "noNPOG" zusammengeschlossen haben, um gegen das geplante neue Niedersächsische Polizeigesetz zu protestieren. Am Dienstag soll final im Landtag darüber abgestimmt werden. „Wir wollen nochmal darauf aufmerksam machen, dass wir dagegen sind. Und dazu aufrufen, beim Abstimmen auf das eigene Gewissen zu hören“, sagte Juana Zimmermann, Sprecherin des Bündnisses.

Der Weg führt durch die City

Um 13 Uhr haben sich die ihr Gleichgesinnten am Samstag getroffen. Unter großem Applaus enthüllten Aktivisten ein riesiges Banner, das sie am Gerüst des Anzeiger Hochhauses angebrachten: „Überall Polizei, nirgendwo Gerechtigkeit“ steht darauf. Von der Goseriede ging der Marsch über die Kurt-Schumacher-Straße, Ernst-August-Platz, Luisenstraße, Rathenaustraße, An der Börse, Georgstraße, Baringstraße, Osterstraße, Karmarschstraße, Leinstraße, Schloßstraße, Leibnizufer, Goethestraße, Münzstraße und zurück zur Goseriede.

Um 13 Uhr haben sich die ihr Gleichgesinnten am Samstag getroffen. Unter großem Applaus enthüllten Aktivisten ein riesiges Banner, das sie am Gerüst des Anzeiger Hochhauses angebracht haben: „Überall Polizei, nirgendwo Gerechtigkeit“ steht darauf. Von der Goseriede geht der Marsch über die Kurt-Schumacher-Straße, Ernst-August-Platz, Luisenstraße, Rathenaustraße, An der Börse, Georgstraße, Baringstraße, Osterstraße, Karmarschstraße, Leinstraße, Schloßstraße, Leibnizufer, Goethestraße, Münzstraße und zurück zur Goseriede.

Dritte Demo gegen das Polizeigesetz

„Das Polizeigesetz ist noch viel beschissener als das Wetter“, so Veranstaltungsleiter Timon Dzienus. Der Politikwissenschaftsstudent hat gerade seine Bachlorarbeit zum Thema Polizeigesetz geschrieben. Es war die dritte Demo gegen das Gesetz in Hannover. Beim ersten Mal gingen 13.000 Menschen auf die Straße, dieses Mal sind es etwas mehr als 1000 gewesen. „Die Änderung birgt das Potenzial massiver Einschränkungen unserer Freiheit“, erklärte Zimmermann. Auf der Bühne sprachen auch eine Vertreterin des Flüchtlingsrates und eine der Basisdemokratischen Linken, die von Ressentiments berichten und von einem V-Mann, der in die Linken-Gruppe eingeschleust wurde.

In dem Bündnis sind etwa 150 Gruppierungen vereint. Neben der Linken auch die Grünen, Piraten und die FDP. Hinzu kommen Fußballfans und Gewerkschaften. Fahnen zeigten die Zugehörigkeiten, auch Einzelpersonen hatten Schilder mitgebracht: "Stasi? Das war doch gestern." oder "Für eine pazifistische Polizei".

Wegen der Demo kann es in der Innenstadt zu Behinderungen kommen. Zugleich ist auf dem Opernplatz das Europafest, Hannover 96 hat sein letztes Heimspiel.

Von Eva-Maria Weiß

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