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Meine Stadt Demo gegen Schlachthäuser zieht durch Hannover
Hannover Meine Stadt Demo gegen Schlachthäuser zieht durch Hannover
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17:36 25.05.2019
Gegen Schlachthöfe: die Demo beim Start an der Marktkirche. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

„Mit Biomilch ist nichts getan – echter Tierschutz nur vegan“, dröhnt es aus den transportablen Boxen. Rund 300 Demonstranten starteten Samstagmittag einen Protestzug durch Hannovers Innenstadt. Sie fordern die Schließung aller Schlachthäuser.

Organisator der Tierschutzdemo ist die TierrechtsorganisationAnimal Rights Watch“ (Ariwa), die zwischen Mai und August auch in neun anderen deutschen Städten Demos auf die Beine stellt. Die Kundgebungen sind laut Veranstalter Teil einer globalen Protestbewegung, die jährlich wächst. In Hannover ist es bereits die dritte Demo für die Schließung aller Schlachthäuser.

„Die Zukunft gehört einer rein pflanzlichen Ernährung und einer nachhaltigen, bio-veganen Landwirtschaft“, sagt Simon Anhut, Kampgangenkoordinator bei Ariwa. Wie diese schmeckt, konnten die Teilnehmer am Start und Endpunkt der Demonstration, dem Platz neben der Marktkirche, testen: Kichererbsencurry, veganes Mettbrötchen und Süßkartoffeltaschen servierte ein Imbissstand. Vor dort aus zogen die Teilnehmer weiter, um am Ballhofplatz, am Opernplatz, vor dem Hauptbahnhof und am Schillerdenkmal in der Georgstraße halt für Zwischenkundgebungen zu machen.

Der Focus des Protestes richtet sich dieses Jahr besonders gegen das Leid der Rinder, die für Milch, Fleisch und Leder ausgebeutet werden, so Anhut. „Etwa 3,5 Millionen Rinder werden jedes Jahr in deutschen Schlachthöfen getötet. Meist hatten sie ein leidvolles Leben, um an dessen Ende auf grausame Weise getötet und zu Fleisch verarbeitet zu werden.“

Die Demo in Hannover für die Schließung aller Schlachthäuser – und ihre teils kreativen Protestschilder.

Von Simon Polreich

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