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Meine Stadt Hannover: OB-Kandidat sollte Braunschweig-Präsident werden
Hannover Meine Stadt Hannover: OB-Kandidat sollte Braunschweig-Präsident werden
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00:21 08.06.2019
Eckhard Scholz hätte Eintracht-Präsident werden können – jetzt hat er sich aber dagegen entschieden Quelle: Voss, Martin
Hannover

Ein interessantes Nebenamt für die Zukunft war Eckhard Scholz sicher: Der OB-Kandidat der CDU hätte Präsident von Eintracht Braunschweig werden können. Nach NP-Informationen war der 55-Jährige Top-Favorit der Findungskommission, die auf der Suche nach Ersatz für TUI-Vorstand Sebastian Ebel ist.

Mehrere Kandidaten seien im Gespräch gewesen, heißt es. Doch den ehemaligen Vorstandschef von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hätte man als erste Wahl gesehen. Eckhard Scholz war zur Kandidatur bereit. Doch inzwischen habe er seine Zusage zurückgezogen, erfuhr die NP.

Scholz galt bei VWN als „der Hannoveraner“

„Wir wollen in Hannover landen“, hatte der OB-Kandidat der CDU versprochen. Seine Frau Cornelia und er würden von Braunschweig nach Hannover ziehen, sich hier Wohneigentum zulegen, sagte er. Sich der Dauerfeindschaft zwischen Hannover und Braunschweig durchaus bewusst, berichtete Scholz noch, im VWN-Werk habe er wegen seines Kampfes für den Standort immer als „der Hannoveraner“ gegolten.

Nach dem sportlichen Absturz hatte Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig sich Gedanken über neues Führungspersonal machen müssen. Ebel kündigte im Dezember seinen Rückzug als Präsident des Clubs und Aufsichtsrats-Vorsitzender der Profifußball-Gesellschaft an. Er wolle dem „Wunsch nach Erneuerung Rechnung tragen" und bitte den Verein daher, „umgehend mit der Suche nach einem qualifizierten Nachfolger zu beginnen". Die Suche beginnt jetzt vielleicht neu.

Von Vera König

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